Jamala gewinnt für die Ukraine den Eurovision Song Contest 2016

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Jamala gewann für die Ukraine den Song Contest 2016.
Jamala gewann für die Ukraine den Song Contest 2016. - © AFP
Kaum ein ESC war so spannend wie der diesjährige – es gab so viele Favoriten wie noch nie zuvor. Eine konnte sich schließlich durchsetzen: In einem spannenden Kopf-an-Kop-Rennen mit Russland und Australien setzte sich die ukrainische Sängerin Jamala schließlich mit ihrem Lied “1944” als Siegerin durch.

Sensationssieg für die Ukraine beim Song Contest 2016. Mit dem Lied “1944” über die Vertreibung ihrer Minderheit unter Sowjetdiktator Stalin gewann die Krimtartarin für die Ukraine den Eurovision Song Contest 2016. Eine überwältigte Jamala, die als einzige Teilnehmerin ihr Lied auch selbst geschrieben hatte, nahm den Preis in der Globe Arena in Stockholm entgegen.

Die Urkaine gewinnt den Song Contest – Jamala: “Friede und Liebe”

“Ich möchte Frieden und Liebe für alle – tausend Dank Europa, das ist für die Ukraine,” so Jamala, die in ihrer Heimat als Superstar gilt. Die ausgebildete Sängerin beherrscht mehrere Instrumente und Operngesang.

Erstmals gab es in diesem Jahr ein neues Punktevergabesystem beim Song Contest: Zuerst gaben die Ländersprecher lediglich die 12-Punkte-Wertungen der Jurys bekannt, während die übrigen Punkte eingeblendet wurden. In einem zweiten Durchgang verlasen dann die beiden Moderatoren Petra Mede und Vorjahressieger Mans Zelmerlöw die akkumulierten Zuschauerpunkte für die einzelnen Beiträge.

Zoe landete für Österreich auf Platz 13 beim ESC

Der Erfolg ist der insgesamt zweite Sieg der Ukraine beim dreizehnten ESC-Antritt.Österreichs Teilnehmerin Zoe kam dank hohen 120 Punkten des Publikumsvotings auf Platz 13 der Gesamtwertung. Die internationalen Fachjurys hatten die 19-Jährige mit ihrem Song “Loin d’ici” mit 31 Punkten insgesamt lediglich auf Platz 24 von 26 Teilnehmern gesehen. In der Publikumsgunst landete Zoe unter den Top Ten (Platz 8).

Nachbarland Deutschland landete wie schon im Vorjahr erneut auf dem letzten Platz.

(Red./APA)

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