Hofburg-Kandidat Andreas Khol eröffnet Wahlkampfbüro “Dialogzentrum”

Bundespräsidentschaftskandidat Khol bei der Eröffnung des "Dialogzentrums".
Bundespräsidentschaftskandidat Khol bei der Eröffnung des "Dialogzentrums". - © APA
Der zweite Stock der ÖVP-Bundesparteizentrale in der Lichtenfelsgasse, das “Dialogzentrum”, wie Andreas Khol die Räumlichkeiten nennt, wird dem Präsidentschaftskandidat in den nächsten Wochen als Wahlkampfbüro dienen. Kampagnenleiter Thomas Kratky und Wahlkampfmanager Karl Nehammer, die Florian Krenkel ersetzen, zeigten sich von ihrem Kandidaten überzeugt.

Mit dem heutigen Abend – ein Countdown auf Computerbildschirmen zeigte noch 66 Tage bis zum Wahltag – sei der Wettlauf eröffnet, so Kratky in seiner Begrüßung: “Da draußen entscheidet das Publikum und das Publikum liebt Aufholer. Wir werden der Hauch im Nacken der anderen sein.”

“Dialogzentrum” für Khol-Wahlkampf eröffnet

Der Kampagnenleiter räumte ein: “Ja, selbstverständlich wird es schwer, das liegt in der Natur der Sache”, handle es sich doch um das höchste Amt im Staat. “Gerade in schwierigen Zeiten brauchen wir den besten Kandidaten”, den erfahrensten, staatsmännischten und manchmal auch mutigsten, so Kratky. Diese Schlagworte zierten auch Bilder mit Khol an den Wänden der Büroräumlichkeiten. Dabei handle es sich jedoch noch nicht um die Plakatsujets, wurde betont. Wahlkampfmanager Nehammer erklärte bei der Eröffnung: “Andreas ist für mich mein Wunschkandidat. (…) Du bist unsere Nummer Eins und wir tragen Dich nach vorne.”

Khol zeigte sich ob des Lobs geschmeichelt und meinte: “Zu viel Weihrauch schwärzt den Heiligen, er hat aber dann rechtzeitig aufgehört.” Er selbst wollte nicht von Wahlkampfbüro sprechen, sondern eröffnete das “Dialogzentrum” und erklärte, er freue sich auf die kommenden Auseinandersetzung mit den Mitbewerbern. “Ein Wahlkampf ist etwas Herrliches, wie wäre ich sonst zum Beispiel nach Oslip (im Burgenland, Anm.) gekommen”, freute sich Khol auch auf die Reisetätigkeit in den nächsten Wochen. Als nächste Hürde machte der Kandidat nun die Unterschriftenerklärungen aus. “Das Rennen wird auch nicht leicht”, so Khol. Er zeigte sich aber zuversichtlich: “Ich denke, wir haben eine Chance.”

Parteiobmann Reinhold Mitterlehner sollte erst gegen 18.45 Uhr im Wahlbüro eintreffen. Für 19 Uhr versprach Khol als “absoluten Höhepunkt” das Eintreffen seiner Frau Heidi. Familienmitglieder waren bei der Eröffnung auch schon dabei, darunter ein paar seiner 15 Enkelkinder – im Büro fand sich schließlich auch eine “Kinderwelt” für die kleinsten Besucher.

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(apa/red)

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