Hausmittel gegen Heuschnupfen: Von Salzwasser bis Gin Tonic

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Ist Gin Tonic ein Geheimmittel gegen Heuschnupfen? Die Antwort lautet: nein.
Ist Gin Tonic ein Geheimmittel gegen Heuschnupfen? Die Antwort lautet: nein. - © pixabay.com
Die erste Heuschnupfen-Welle wälzt sich bereits über Wien und Pollen-Allergiker beschweren sich über Symptome wie Niesen, juckende Augen oder erschwerte Atmung. Wir haben ein paar Hausmittel zusammengetragen und auch ein angebliches Wundermittel namens Gin Tonic entdeckt.

Wer kennt die Symptome nicht? Eine juckende, geschwollene Nase, ständiges Niesen und tränenden Augen sind oft die Vorboten einer Pollenallergie, die einem im schlimmsten Fall regelrecht die Luft zum Atmen abschnürt. Die Auslöser: Ragweed, Birke, Gräser oder andere Flora.

Gin (Tonic) als Hausmittel bei Heuschnupfen?

Während Alkohol (speziell Rotwein) wegen seiner Sulfite als absolutes Gift für Allergiker gilt, hat eine britische Studie quasi eine Alternative entdeckt – nämlich Gin Tonic. Dieser ist sehr sulfitarm und kann von den meisten Allergikern ohne bedenken getrunken werden.

Dasselbe gilt etwa auch für Wodka. Dass man dadurch jedoch vom Heuschnupfen geheilt wird, ist unwahrscheinlich. Durch den Alkohol mag man sich zwar kurzfristig besser fühlen – der Kater am nächsten Tag verschlimmert das Ganze aber wieder ungemein.

Hausmittel bei Pollenallergie

Wer natürlich gegen schwache Allergiesymptome vorgehen möchte, dem stehen einige Hausmittel zur Auswahl:

Nasendusche mit Kochsalzlösung: Eine Nasendusche mit Kochsalzlösung (gibt es in der Apotheke) befreit die Nase von Pollen und wirkt abschwellend. Ebenso kann man mit Salzwasser inhalieren.

Dill- oder Fenchelöl: Wer nicht mit Salz inhalieren, dem sei Dill- oder Fenchelöl nahegelegt. Einfach ein paar Tropfen (4-6) in heißes Wasser geben und inhalieren.

Propolis: Das spezielle Bienenwachs ist antibakteriell und gilt als Allround-Hausmittel.

Brennessel: Brennessel (etwa in Tees) gilt als natürliches Antihistamin und kann bei Heuschnupfen und anderen Allergien deutlich Abhilfe schaffen.

Quercetin: Quercetin hemmt Entzündungen und ist vor allem in Zwiebeln, Äpfeln und schwarzem Tee enthalten. Gießen Sie rote Zwiebeln mit Wasser auf und trinken Sie den Saft zweimal täglich. Am besten wirken die Stoffe nach einigen Wochen.

Prinzipiell gilt bei starken Allergien immer, die verschriebenen Medikamente zu nehmen.

Kalender vom Pollenwarndienst

Und wer sich fragt, ob er noch an der Winter-Erkältung oder bereits an Heuschnupfen leidet: Der Pollenwarndienst ist ein wertvolles Werkzeug für alle, die an Heuschnupfen leiden. Über Facebook gibt er etwa regelmäßig Updates zur Belastung in der näheren Umgebung.


Daneben bietet der Pollenwarndienst auch einen Jahreskalender für Allergiker an. Darin kann man grob abschätzen, zu welcher Zeit im Jahr welche Pflanzen die Luft am heftigsten belasten. So kann man sich schon zuvor seinen Gin-Vorrat einkaufen.

Der Kalender des Pollenwarndienstes zeigt Allergikern, wann die Saison ihres Allergens ansteht. Pollenwarndienst ©
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