Grünen-Chefin Eva Glawischnig angeblich vor Rücktritt: Spekulationen

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Die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig soll angeblich zurücktreten wollen
Die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig soll angeblich zurücktreten wollen - © APA/HANS PUNZ
Ein Medienbericht schürt aktuell Gerüchte: Nach dem Rücktritt von ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner und angesichts der Neuwahl am 15. Oktober wird jetzt spekuliert, dass auch Grünen-Chefin Eva Glawischnig zurücktreten könnte.

Die Hamburger Wochenzeitung “Die Zeit” schreibt in ihre Österreich-Online-Ausgabe, dass Glawischnig kurz davor stehe, ihr Amt aufzugeben. Seitens der Grünen gab es dazu Mittwochnacht keine Stellungnahme.

Glawischnig parteiintern kritisiert

Glawischnig war zuletzt auch parteiintern wegen des Ausschlusses der Grünen Jugendorganisation – der Jungen Grünen – in Kritik geraten. Anlass für den Rauswurf waren Auseinandersetzungen über die Unterstützung verschiedener grüner Listen bei den Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft.

Spekulationen über Rücktritt Glawischnigs: Funktionär bestätigt

Die “Kleine Zeitung” berichtete Mittwochnacht in der Online-Ausgabe von einer Bestätigung dafür, dass Grünen-Chefin Eva Glawischnig kurz vor dem Rücktritt stehen soll. “Es stimmt”, zitierte die Zeitung einen hohen Funktionär, der allerdings namentlich nicht genannt werden wollte. Die grünen Spitzenpolitiker waren auf Tauchstation, sie antworteten nicht auf Anfragen der APA. Aus Glawischnigs Umfeld war “kein Kommentar” zu erhalten.

Rückzug wohl noch vor dem Sommer – mögliche Nachfolger

Die Online-Ausgabe der “Zeit” berichtete, dass sich die Grünen-Chefin laut Parteifunktionären vielleicht noch diese Woche, auf alle Fälle aber vor dem Sommer zurückziehen soll. Über die Nachfolge berate ein enger Führungszirkel, in dem Abg. Dieter Brosz eine Schlüsselrolle spiele. Als mögliche Nachfolger genannt werden die Tiroler Grünen-Chefin Ingrid Felipe, die Salzburgerin Astrid Rössler, EU-Abg. Ulrike Lunacek oder Justizsprecher Albert Steinhauser.

(apa/red)

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