Giftigste Schlange der Welt im Wiener Haus des Meeres zu bewundern

Einer der neuen Stars der wiedereröffneten Giftschlangenabteilung: der Inland-Taipan
Einer der neuen Stars der wiedereröffneten Giftschlangenabteilung: der Inland-Taipan - © Günther Hulla
Das Haus des Meeres hat am Montag nach diversen Umgestaltungen und Ausbauten seine Giftschlangenabteilung wieder eröffnet. Höhepunkt dabei: die giftigste Schlange der Welt. Der Taipan kann nun von den Besuchern bewundert werden.

Das Wiener Haus des Meeres beherbergt ab sofort die giftigste Schlange der Welt, den Taipan. Ein Pärchen Inland-Taipane sowie Todesottern sind die Vertreter Australiens in der am Montag wiedereröffneten Giftschlangenabteilung, die umgestaltet und ausgebaut wurde.

Besucher hätten sich immer wieder nach Exemplaren aus Australien, den “giftigsten Kontinent” erkundigt. Damit gibt es nun neben Mambas, zwei verschiedenen Kobra- und Klapperschlangenarten, Gabunvipern und anderen die Inland-Taipane sowie die Todesottern.

Taipane haben das stärkste Gift

Inland-Taipane gelten  als die Schlangen mit dem stärksten Gift überhaupt. Es ist etwa 50 Mal stärker als das von Kobras und etwa 500 Mal giftiger als das von Klapperschlangen. Die beim Biss abgegebene Giftmenge würde ausreichen um 100 bis 200 Menschen zu töten. Inland-Taipane bewohnen ein trockenes Gebiet in Zentralaustralien. Sie können bis über zwei Meter lang werden, sind tagaktiv und ernähren sich von Mäusen und Ratten.

Todesottern: Giftigste Schlangen der Welt

Todesottern zählen ebenfalls zu den giftigsten Schlangen der Welt, bleiben aber unter einem Meter Länge. Sie ernähren sich neben Mäusen auch von Vögeln, Amphibien und Reptilien. Interessant ist, dass sie ihre Beute durch Bewegung der Schwanzspitze anzulocken versuchen – diese sieht dann aus wie ein sich bewegender Wurm.

Einige Monate wurde im Haus des Meeres – auch mit teilweisen Schließungen der Abteilung – an der neuen Abteilung gearbeitet. Terrarien wurden vergrößert, verschönert und die Technik verbessert.

(apa/red)

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