Gendarmen-Mörder Gindia beging in Wiener Gefängniszelle Selbstmord

Gendarmenmörder Gindia beging in Zelle Selbstmord
Gendarmenmörder Gindia beging in Zelle Selbstmord - © APA
Der bereits 1992 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilte, jedoch bedingt entlassene gebürtige Libanese Amyn Radwan Gindia hat sich in seiner Zelle in Wien-Josefstadt das Leben genommen.

Der Gendarmen-Mörder Amyn Radawan Gindia hat sich in seiner Zelle in der Justizanstalt Josefstadt in Wien das Leben genommen. Das bestätigte die Leiterin der Anstalt, Helene Pigl, der APA.

Erneuter Prozess war geplant

Der 48-Jährige hätte am kommenden Montag wegen einer Schießerei nach einem Einbruch erneut vor Gericht stehen sollen. Der ehemalige Lebenslange war auf eigenen Wunsch in einem Einzelhaftraum untergebracht. “Er wurde von einem Psychologen betreut, es war keine Gefährdung zu erkennen”, sagte Pigl. “Man kann so etwas leider nicht ausschließen, man muss die Privatsphäre der Häftlinge wahren.” Die genaue Todesursache soll nun eine Obduktion klären.

>> Polizistenmörder drohte zum zweiten Mal lebenslänglich

(APA)

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