Fliegende Schlangen ziehen im Wiener Haus des Meeres ein

Die "fliegenden" Schlangen im Haus des Meeres
Die "fliegenden" Schlangen im Haus des Meeres - © Günther Hulla
Einen akrobatischen Neuzugang gibt es im Haus des Meeres zu bestaunen: Drei Paradies-Schmuckbaumnattern – auch als fliegende Schlangen bekannt – sind gerade in die Terrarienabteilung im ersten Stock eingezogen.

Dass neben Vögeln auch Säugetiere wie Fledermäuse oder unsere Flughunde fliegen können, weiß jedes Kind. Auch von fliegenden Fischen haben die meisten schon gehört. Dass jedoch auch Schlangen die Lüfte beherrschen können, dürfte nur wenigen bekannt sein. Aber genau das können die Schmuckbaumnattern.

Fliegende Schlangen können Körper aerodynamisch formen

Hauptsächlich bei Gefahr segeln sie in den Kronendächern der südostasiatischen Regenwälder unter eleganten Schlängelbewegungen weite Strecken durch die Luft. Dabei können sie sogar navigieren oder umdrehen. Um dieses Kunststück zu vollführen, nutzt die Schlange den physikalischen Effekt des Auftriebs und flacht ihren Körperquerschnitt zu einer perfekten Tragfläche ab wie wir sie von Vogelflügeln und Flugzeugen kennen.

Die elegante, bis einen Meter lange Schlange mit der hübschen Zeichnung ernährt sich von allerlei Kleingetier, dem sie in den Baumkronen nachstellt. Dieses wird mithilfe eines schwachen Giftes erbeutet.

>>Das sind die “fliegenden” Schlangen

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen