Erste Hochrechnung zur Steiermark-Wahl 2015

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Das ist die erste Hochrechnung zur Steiermark-Wahl 2015.
Das ist die erste Hochrechnung zur Steiermark-Wahl 2015. - © APA
Um 16 Uhr war die letzte Chance, bei der Steiermark-Wahl 2015 abzustimmen, vorbei. Nun wurde die erste Hochrechnung veröffentlicht.

Hochrechnung der Steiermark-Wahl

Das Rennen um den ersten Platz bei der Steiermark-Wahl vom Sonntag zwischen SPÖ, ÖVP und FPÖ bleibt auch nach einer aktualisierten Hochrechnung der ARGE Wahlen für die APA (15.30 Uhr) weiter offen. Demnach kommen alle drei Parteien auf etwa 28 Prozent der Stimmen (inklusive Wahlkarten-Schätzung). Wer letztlich die stimmstärkste Partei sein wird, war vorerst nicht absehbar.

Das äußerst knappe Rennen gründet auf gewaltigen Zugewinnen der FPÖ und großen Verlusten der bisherigen Regierungsfraktionen SPÖ und ÖVP. Die FPÖ schafft mit den rund 28 Prozent nahezu eine Verdreifachung des Ergebnisses aus 2010 (10,66 Prozent) und fährt ein Plus von rund 17 Prozentpunkten ein.

Steiermark: Hohe Verluste für SPÖ

Die SPÖ erleidet laut Hochrechnung Verluste von rund zehn Prozentpunkten (Ergebnis 2010: 38,26 Prozent), die ÖVP mit einem Minus von rund neun etwas weniger (2010: 37,19).

Leichte Zugewinne bringt der Urnengang für die Grünen, die nach 5,55 Prozent (2010) bei etwa sieben Prozent landen werden. Die KPÖ wird ihr Ergebnis von knapp 4,5 Prozent halten. Nicht ins Landesparlament einziehen werden die NEOS mit rund drei Prozent sowie das Team Stronach mit rund zwei Prozent.

Landtagswahl Steiermark Ð Hochrechnung

Hochrechnung beeinhaltet Wahlkartenprognose

Die Hochrechnung beinhaltet auch eine Wahlkartenprognose. Die per Briefwahl und in “fremden” Wahllokalen abgegebenen Stimmen werden erst am Montag ausgezählt. Da die FPÖ ohne Briefwahlstimmen traditionell etwas besser liegt als mit, wird das vorläufige amtliche Endergebnis am Sonntagabend noch positiver für die FPÖ ausfallen als jenes mit Wahlkarten. In der vorliegenden Hochrechnung der ARGE Wahlen sind diese Stimmen aber schon mit einberechnet.

Hinsichtlich der Mandate wird die Wahl aller Voraussicht nach einen Mandatsgleichstand für SPÖ, ÖVP und FPÖ bringen. Demnach kommen die drei Parteien auf je 14 Sitze im zukünftigen steiermärkischen Landtag. Die Grünen erreichen demnach derzeit vier Mandate, wobei das vierte eventuell noch zur stimmenstärksten Partei wandern könnte. Die KPÖ behält ihre zwei Abgeordneten-Sessel.

Die Wahlbeteiligung wird gegenüber 2010 (81,38 Prozent) um etwa drei Prozentpunkte sinken.

Erste Berechnung von 14 Uhr

Laut Berechnungen der “ARGE Wahlen” von 14 Uhr dürften die Freiheitlichen ihren Stimmenanteil fast verdreifachen und kommen damit knapp an ÖVP und SPÖ heran. Das Rennen um Platz eins ist laut den Daten (die noch keine Hochrechnung darstellen) noch offen, alle drei Parteien liegen bei 28 Prozent.

Laut den Daten (Auszählungsgrad 24 Prozent) liegen sowohl ÖVP als auch SPÖ und FPÖ Kopf an Kopf bei 28 Prozent der Stimmen. Das bedeutet für die SPÖ Verluste von rund zehn Prozentpunkten (Ergebnis 2010 38,26 Prozent), die ÖVP büßt rund neun Prozentpunkte ein (2010: 37,19). Gemeinsam hätten die beiden “Reformpartner” SPÖ und ÖVP freilich noch immer eine Mehrheit im Landtag.

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