Erste Hochrechnung zur OÖ-Landtagswahl 2015

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Die ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Oberösterreich 2015.
Die ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Oberösterreich 2015. - © APA
Laut ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl 2015 in Oberösterreich landet die FPÖ mit starken Zugewinnen auf Platz 2, die ÖVP verliert massiv.

Um 16.00 Uhr wurden die Türen zu den Wahllokalen in Oberösterreich geschlossen.

OÖ-Hochrechnung von 17 Uhr:

Die FPÖ kommt laut der Hochrechnung der ARGE Wahlen (Auszählungsgrad 25 Prozent ) auf 31,4 Prozent der Stimmen. Gegenüber 2009 (15,3 Prozent) bedeutet dies ein Plus von 16,1 Prozentpunkten. SORA (Stand 16:55, Auszählungsgrad 26,8 Prozent) weist die FPÖ mit 31,1 Prozent aus.

Die ÖVP behält laut ARGE Wahlen mit 35,3 Prozent Platz eins, erleidet aber mit einem Minus von 11,5 Prozentpunkten einen deutlichen Stimmenverlust. Die SORA-Hochrechnung sieht die Volkspartei bei 36,2 Prozent. Die SPÖ kommt in beiden Hochrechnungen auf 18,0 Prozent und verliert gegenüber dem letzten Urnengang (2009: 24,9 Prozent) rund ein Viertel ihrer Wähler. Die Grünen können zulegen und kommen laut ARGE auf 10,6 Prozent der Stimmen – ein Plus von 1,4 Prozentpunkten (2009: 9,2 Prozent). Laut SORA erreichen die Grünen 10,2 Prozent der Stimmen.

Gescheitert sind die NEOS. Mit 3,7 (ARGE) bzw. 3,6 (SORA) Prozent der Stimmen verfehlen sie die Vier-Prozent-Hürde für den Einzug in den Landtag.

Hochrechnung OÖ-Wahl: ÖVP und FPÖ Kopf an Kopf

LT-Wahl Oberšsterreich - Ergebnis - Hochrechnung

Auszählungsgrad von 4,4 Prozent: Die Hochrechnung der Statistiker des Landes Oberösterreich sah die ÖVP und die FPÖ beinahe Kopf an Kopf im Bereich von 34 beziehungsweise 33 Prozent. Die SPÖ lag deutlich unter 20 Prozent, die Grünen legten leicht zu. Die NEOS scheitern demnach am Einzug in den Landtag.

Die kurz nach 15.00 Uhr auf 64 von 442 ausgezählten Gemeinden bzw. 4,4 Prozent der Wahlberechtigten beruhende Hochrechnung sah die ÖVP bei 34,70 – ein Minus von 12 Prozentpunkten. Die FPÖ kam demnach auf 33,9 Prozent – plus 18,6 Prozentpunkte. Die SPÖ landete in der Hochrechnung bei 18,2 Prozent – minus 6,73 Prozentpunkte. Die Grünen erreichten 9,8 Prozent – ein leichtes Plus von 0,6 Prozentpunkten. Die NEOS würden mit 2,6 Prozent am Einzug in den Landtag scheitern.

Erste Berechnung von 15.00 Uhr

Auszählungsgrad von 3,8 Prozent: Laut Berechnung der “ARGE Wahlen” von 15.00 Uhr verdoppelt die FPÖ ihren Stimmenanteil bei der Landtagswahl in Oberösterreich und kommt auf mehr als 30 Prozent. Damit überholt sie die SPÖ, die mit 18-19 Prozent ein Viertel ihrer Wähler verliert. Auf Platz eins bleibt die ÖVP trotz Verlusten von rund 10 Prozentpunkten. Gescheitert sein dürften die NEOS.

Die Volkspartei kommt laut der Hochrechnung (Auszählungsgrad 3,8 Prozent) auf einen Stimmenanteil zwischen 36 und 37 Prozent. Gegenüber 2009 (46,8 Prozent) bedeutet dies ein Minus von rund zehn Prozentpunkten. Die Freiheitlichen erreichen laut der Hochrechnung 30 bis 31 Prozent – das wäre ein Zuwachs von rund 15 Prozentpunkten (2009: 15,3 Prozent). Die SPÖ verliert gegenüber 2009 (24,9 Prozent) sechs bis sieben Prozentpunkte.

Die Grünen können leicht zulegen und kommen auf zehn bis elf Prozent der Stimmen – ein Plus von ein bis zwei Prozentpunkten gegenüber dem letzten Urnengang (9,2 Prozent).

Nur minimale Chancen auf den Einzug in den Landtag sahen die Hochrechner rund eine Stunde vor Schließen aller Wahllokale für die NEOS. Laut aktueller Berechnung würden sie mit 3,5 Prozent der Stimmen die Vier-Prozent-Hürde verfehlen.

 Alle weiteren Informationen und auch das Ergebnis finden Sie ebenfalls in unserem Live-Ticker zur Wahl.

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