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Erneut Hunde nach Giftköder-Attacken in Wien-Floridsdorf und NÖ gestorben

Die Zahl der Giftköder-Attacken auf Hunde nimmt zu.
Die Zahl der Giftköder-Attacken auf Hunde nimmt zu. ©pixabay.com (Sujet)
Im Raum Wien/NÖ/Burgenland kam es am Wochenende zu gleich vier Giftköder-Attacken. Zwei Hunde wurden dadurch getötet. Die "Tierfreunde Österreich" ermahnen erneut zu besonderer Vorsicht.
Hund in Wien verstorben

Seit Freitag, den 2. Februar 2018, wurden die “Tierfreunde Österreich” über mehrere Giftköder-Attacken informiert. Die Vorfälle aus Wien, Burgenland und Niederösterreich forderten zwei tote Hunde.

Im Burgenland wurde in Winden am See, im Bereich Kellerviertel, mit Glasscherben vermischtes Fleisch gefunden. In Niederösterreich warnte der Bürgermeister von Wiener Neudorf vor Giftködern und bittet darum, verdächtige Funde dem Bürgerservice des Gemeindeamtes (02236/62501-0) oder – außerhalb der Öffnungszeiten – der Bereitschaftsnummer (02236/62501-99) zu melden.

Hunde in Wien und NÖ nach Giftköder-Attacken verstorben

In Niederösterreich und in Wien verstarben weiters zwei Hunde an den Folgen eines Giftköders: In St. Pölten-Harland, im Bereich Bartlgasse, hat ein Hund einen unbekannten Giftköder aufgenommen und in Wien-Floridsdorf, im Bereich Schlossergasse/Tomaschekstraße, hat ein Hund vermutlich Kontaktgift aufgenommen.

Die Anzahl der Vergiftungsattacken auf Hunde hat in den letzten Monaten österreichweit stark zugenommen. Österreichs Club für Haustierhalter appelliert daher an alle Hundehalter, beim Spaziergang achtsam zu sein.

Wurde mein Hund vergiftet? Giftköder-Symptome erkennen

Ein großes Problem in Punkto Giftköder ist, dass die Bandbreite der Methoden ganz enorm ist. Genauso verschieden sind demnach auch die Symptome, die oftmals erst nach mehreren Stunden oder gar Tagen auftreten. Auffällige Symptome sind:

  • Durchfall, Erbrechen
  • Blut im Urin, Kot oder Erbrochenen
  • Schwierigkeiten beim Atmen, Atemnot
  • Extreme Müdigkeit bis hin zur Benommenheit
  • Ungewöhnlich ruhiges Verhalten des Vierbeiners
  • Auffallend starker Speichelfluss, schaumiger Speichel
  • Fieber
  • Bauchschmerzen

Beim geringsten Verdacht sollte in jedem Fall umgehend ein Tierarzt konsultiert werden.

Kostenloser WhatsApp-Dienst kann Tierleben retten

Um die Vierbeiner bestmöglich vor Giftköder-Attacken zu schützen, haben die “Tierfreunde Österreich” in Kooperation mit giftwarnung.info einen innovativen Giftköder-Alarm entwickelt. Der kostenlose WhatsApp-Service setzt Hundehalter stets über aktuelle Giftköderfunde in Kenntnis, Warnungen kommen schnellstmöglich und ohne Umwege direkt aufs Smartphone. Alle Infos dazu hier.

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