Elefanten im Tiergarten Schönbrunn sollen besser plantschen können

Echte Wasserratten: Schönbrunns Elefanten Iqhwa, Mongu und Tuluba
Echte Wasserratten: Schönbrunns Elefanten Iqhwa, Mongu und Tuluba - © Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky
Wellness-Oase für Dickhäuter: Es gibt ein wichtiges neues Bauprojekt für den Tiergarten Schönbrunn. Die Elefanten bekommen ein neues, größeres Badebecken.

Die riesige Baugrube wurde bereits ausgehoben, das Fundament betoniert. Mitte Jänner, so der Winter es zulässt, gehen die Arbeiten weiter.

Neues Badebecken für Elefanten im Entstehen

“Elefanten lieben das Wasser. Es dient nicht nur der Abkühlung, sondern auch der Hautpflege”, erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter am Mittwoch in einer Aussendung. 1996 wurde der Elefantenpark im Tiergarten eröffnet, in dem sich die Dickhäuter sehr wohlfühlen. Nach fast 20 Jahren ist die Zeit allerdings reif für ein neues Badebecken.

Derzeit wird die sechsköpfige Elefantenherde täglich geduscht. Außerdem gibt es Schlammsuhlen, in denen sich die Tiere mit Vergnügen wälzen.

Elefanten sind Wasserratten – nicht nur im Tiergarten Schönbrunn

Schratter: “Die meisten Elefanten baden sehr gerne. Danach gibt es für sie nichts Schöneres als sich in den Schlamm zu legen oder sich mit dem Rüssel Sägespäne auf den Körper zu blasen. Auch in freier Wildbahn halten sich Elefanten in der Nähe von Wasserstellen auf.” Ein Bad für die größten Landsäugetiere der Welt braucht natürlich eine entsprechende Größe: 225 Kubikmeter, also 1.500 Badewannen, wird das neue Becken fassen.

Die Baubeschreibung erinnert ein bisschen an das Prospekt eines Wellnesshotels. Aus dem Pumphaus in der Mitte des Beckens wird ein Wasserfall sprudeln. Vorsprünge am Haus dienen als Kratzgelegenheiten für die Tiere. Gleichzeitig sorgen verschiedene Wasserdüsen für eine Art Massage. Im Frühjahr 2016, also rechtzeitig zu Beginn der Badesaison, soll das neue Becken fertig sein. Es wird nicht nur für die Dickhäuter ein Erlebnis sein. Schratter: “Das Becken wird im vorderen Bereich der Anlage gebaut. Somit können die Besucher den Badespaß später gut beobachten.” Die Baukosten betragen rund 250.000 Euro.

(apa/red)

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