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Dominic Heinzls Vertrag für Chili wird vom ORF nicht verlängert

Heinzls Vetrag wird nicht verlängert, mit dem Vorfall bei "Die große Chance" habe das nichts zu tun. Heinzls Vetrag wird nicht verlängert, mit dem Vorfall bei "Die große Chance" habe das nichts zu tun. - © ORF/ Thomas Ramstorfer
Bereits im September habe man von Seiten des ORF beschlossen, den Vertrag für Dominic Heinzls Sendung "Chili" nicht zu verlängern. Mit dem Vorfall während der Sendung "Die große Chance" habe diese Entscheidung jedoch nichts zu tun, betont man am Montag.

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Was sich schon lange angekündigt hat, ist nun offiziell: Dominic Heinzls "Chili" verschwindet mit Jahresende von den ORF-Bildschirmen. Die Entscheidung darüber, den mit Jahresende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, sei bereits im September gefallen, wie es im ORF hieß. Schon zu Beginn des Jahres hatte ORF-TV-Direktorin Kathrin Zechner für die Neugestaltung des ORF eins-Vorabends einen "Wettbewerb der Formate" ausgerufen, an dem sich auch Dominic Heinzls "Chili" beteiligen musste. Nur die besten sollten on Air gehen, so die Devise der TV-Direktorin. Ob Heinzl im Rahmen von Spezialsendungen etwa zum Opernball oder anlässlich des Song Contests weiter zu sehen sein wird, stehe derzeit noch nicht fest, hieß es.

Heinzl will Sido nicht anzeigen

Für Rapper Sido dürfte die Faustattacke auf Heinzl im Anschluss an die Freitagabend-Live-Show "Die große Chance" zumindest keine strafrechtlichen Konsequenzen haben. Heinzl hatte ja in verschiedenen Medien betont, er wolle von einer Anzeige absehen. Trotzdem müssen vonseiten der Wiener Polizei Erhebungen durchgeführt werden, da hier mit dem Verdacht auf Körperverletzung ein Offizialdelikt vorliegt, von dem die Exekutive durch die mediale Berichterstattung Kenntnis hat, so Polizeisprecherin Adina Mircioane.

Chili nur mehr bis Jahresende im ORF

Dominic Heinzl war im Jänner 2010 unter großem Mediengetöse von ATV zum ORF gewechselt und galt dort als große Zukunftshoffnung für den quotenschwächelnden Vorabend. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hatte gehofft, er werde vor allem das Profil von ORF eins stärken. Der Quotenerfolg ließ allerdings auf sich warten und Heinzls "Chili" geriet vor allem wegen seiner hohen Sendekosten zunehmend in die Kritik.

Große Chance sucht Juror

Unklar ist noch, wer die Nachfolge Sidos in der Jury der "Großen Chance" antreten wird. Schrieb Peter Rapp am Sonntag in seinem Blog noch von "ersten Absagen", gibt es jetzt zumindest einen prominenten Bewerber: Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe-Nachod. "Der Hochadel fehlt ohnedies im öffentlich rechtlichen TV, denn man macht mit uns Quote und Geld", verkündete er in einer Aussendung. (APA)



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