Die jüngsten Teilnehmer des 60. ESC in Wien sind erst 16 Jahre alt

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Die beiden jüngsten Teilnehmer des ESC sind erst 16 Jahre alt.
Die beiden jüngsten Teilnehmer des ESC sind erst 16 Jahre alt. - © APA
Michele Perniola und Anita Simoncini sind die jüngsten Teilnehmer des diesjährigen Eurovision Songcontest in Wien. Sie treten mit einem von Ralph Siegel komponierten Lied für San Marino an.

“Ralph Siegel ist der beste Mann, den ich je getroffen habe”, unterstrich Perniola vor der Presse. Und auch von Wien und der Stadthalle zeigte sich der junge Italiener begeistert: “Ich mag alles. Alles war toll.” Seine Bühnenpartnerin Simoncini, die im Gegensatz zu ihm echte San Marinerin ist, streute indes ihrem Kollegen Rosen: “Er ist ein Freund und ein Künstler, den ich sehr bewundere.”

In jedem Fall hoffen die beiden am 21. Mai auf ein Finalticket für ihren Song “Chain of Lights”. “Wir wollen unsere Botschaft auch im Finale verkünden”, unterstrich Simoncini.

Komponist Ralph Siegel: “Hoffentlich schauen einige Politiker den ESC”

Diese Botschaft stammt wieder einmal aus der Feder von Komponist Ralph Siegel, der bereits im vierten Jahr für San Marino den Beitrag verfasst hat. Er habe das Lied im Sommer geschrieben und damals noch nicht gewusst, wer ihn singen würde, berichtete er am Mittwoch: “Als sie dann das erste Mal den Song gesungen haben, musste ich weinen – weil es so berührend war.” Und die Friedensbotschaft der Lichterkette sei in unsicheren Zeiten wie diesen wichtig. “Hoffentlich schauen einige Politiker den ESC”, so der 69-Jährige.

Die Konkurrenz für die jüngsten ESC-Teilnehmer aus San Marino

Einen Platz im Finale streitig machen will den beiden Jugendlichen eine nur unwesentlich ältere Kollegin, zählt Molly Sterling aus Irland doch auch nur 17 Jahre. Ihre Nummer “Playing With Numbers” klingt dabei so gar nicht nach großer ESC-Bühne, sondern kleinem Club. “Wir hatten den Song schon vor der ESC-Idee geschrieben”, erklärte Sterling. Aber der Song Contest “ist eine irre Plattform für einen Künstler”. Das gelte auch dann, wenn man in vielerlei Hinsicht das Gegenteil davon mache, was man von einem klassischen Song-Contest-Lied erwarte.

Mehr Infos rund um den Eurovision Song Contest finden Sie hier.

(apa/red)

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