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Das war die Viennale

Das Fazit der Viennale Das Fazit der Viennale - © Viennale
Fast 100.000 Besucher, 347 Kinovorstellung, Stars und Auszeichnungen ist die Bilanz der Viennale. Das Filmfestival fand zum 49. Mal in Wien statt und freut sich schon jetzt auf das Jubiläum im nächsten Jahr.

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Die Viennale fand in diesem Jahr zum 49. Mal statt und endete am Mittwoch, den 2. November mit dem Abschlussfilm “The Ides of March” von George Clooney. Neben 347 Filmvorstellungen, gab es heuer auch zahlreiche Events rund um das Festival, eine Ausstellung und einen Filmpreis.

Rund 100.000 Besucher auf der Viennale

Fast 100.000 Besucher lockte die Viennale in diesem Jahr in die Wiener Kinos. Das internationale Filmfestival verzeichnete bei vier Kinoveranstaltungen weniger als im Vorjahr 400 Zuschauer mehr und kam insgesamt auf 96.700 Besucher. Die Auslastung belief sich erneut auf knapp 80 Prozent. Festivaldirektor Hans Hurch sprach laut einer Aussendung von einem “wunderbaren Versprechen” für das 50-Jahr-Jubiläum im kommenden Jahr.

Das Festival, das mit Aki Kaurismäkis “Le Havre” startete und mit George Clooneys “The Ides of March” zu Ende ging, freute sich über 120 ausverkaufte Vorstellungen, was mehr als einem Drittel aller Veranstaltungen entspricht. Besonders erfolgreich gestalteten sich den Angaben zufolge das Tribute für Stargast Harry Belafonte, die Gala-Events im Gartenbaukino und die “Home Run”-Schiene mit neuen österreichischen Filmen. Hinter den Erwartungen zurück blieben die Würdigung für den Hongkong-Filmemacher Soi Cheang sowie die HBO-Serie “Mildred Pierce”.

Ein eigener Preis von der Stadt

Der Wiener Filmpreis ging heuer an den Spielfilm “Michael” von Markus Schleinzer und den Dokumentarfilm “Der Prozess” von Gerald Igor Hauzenberger. Schleinzer darf sich über einen Preis im Wert von 12.000 Euro für den besten österreichischen Spielfilm freuen, da “Michael” laut Jury dazu zwinge, “verstörende, aber nötige Fragen an uns und unsere Gesellschaft zu stellen“. Die gleich dotierte Auszeichnung der Stadt Wien für den besten heimischen Dokumentarfilm des vergangenen Jahres geht an Gerald Igor Hauzenbergers Tierschützer-Doku “Der Prozess”.

In diesem Jahr lockte die Viennale lockte rund 120 Filmschaffende nach Wien und 651 internationale Medien- und Branchenvertreter. Als Stargäste durften neben Harry Belafonte auch die Regisseure David Cronenberg und Nanni Moretti begrüßt werden, die Musikerin Genesis P-Orridge und die Regisseurin Chantal Akerman hatten ihre angekündigten Besuche kurzfristig absagen müssen. Die seit 6. Oktober laufende Retrospektive zu Akerman im Österreichischen Filmmuseum besuchten insgesamt 4.500 Personen und damit 200 weniger als die Rohmer-Schau 2010.

Das Fazit der 49. Ausgabe des Filmfestivals ist daher durgehend positiv. Jetzt heißt es wieder warten und sich schon mal Vorfreuen auf das 50-Jahr-Jubiläum der Viennale im nächsten Jahr.



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