Buwog-Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen Aktionären Annahme des Vonovia-Angebots

Der Konzern Vonovia will Buwog übernehmen.
Der Konzern Vonovia will Buwog übernehmen. - © APA/dpa/Ina Fassbender
Der größte deutsche Wohnungskonzern Vonovia hat ein Übernahmeangebot für das österreichische Wohnimmo-Unternehmen Buwog AG gestellt. Vorstand und Aufsichtsrat der Buwog raten ihren Aktionären nun zur Annahme dieses Angebots. Es sei “angemessen”.

Der Angebotspreis von 29,05 Euro je Buwog-Aktie in bar und die gebotene Gegenleistung an die Covertible-Bond-Inhaber sei “aus finanzieller Sicht angemessen”, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Der Angebotspreis liege deutlich über den gewichteten historischen Durchschnittskursen der letzten zwei Jahre, wird erinnert. Die Prämie von 18,1 Prozent auf den Aktien-Schlusskurs von 15. Dezember, dem Handelstag vor Angebotsankündigung, wird als “angemessen” bezeichnet. Zudem liege der Angebotspreis um 16,8 Prozent über dem letzten publizierten unverwässerten EPRA Net Asset Value (NAV/Nettovermögenswert) von 31. Oktober.

Annahmefrist für Buwog-Deal läuft noch bis März

Die Annahmefrist für den Mega-Deal läuft noch bis 12. März, Voraussetzung für ein Zustandekommen ist eine Mindestannahmequote von 50 Prozent plus einer Aktie. Das Settlement für die erste Angebotsfrist wird für Ende März erwartet. Die kartellrechtlichen Freigaben der Transaktion wurden schon erteilt. Mit dem Merger will Vonovia ihren Bestand von 350.000 Wohnungen mit jenem der Buwog von 49.000 Wohnungen zusammenführen.

APA/Red.

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