Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Wohnungskonzern Vonovia startet Übernahmeangebot für Buwog

Die deutsche Vonovia will die heimische Buwog übernehmen.
Die deutsche Vonovia will die heimische Buwog übernehmen. ©APA/DPA/BERND THISSEN
Am Montag, den 5. Februar, startet der deutsche Wohnungskonzern Vonovia offiziell mit der Übernahme der Buwog. In Österreich steht dafür noch das Okay der Bundeswettbewerbsbehörde aus.

Das im DAX notierte Unternehmen bietet den Buwog-Aktionären wie berichtet 29,05 Euro pro Aktie in bar. Zuletzt notierte das Buwog-Papier an der Wiener Börse bei 28,78 Euro. Die Angebotfrist läuft am 12. März aus, gab Vonovia Montagfrüh bekannt. Den Milliarden-Deal will Vonovia nach eigenen Angaben vollständig durch Fremdmittel finanzieren – unter anderem aus dem Erlös einer vor kurzem platzierten Anleiheemission.

Auch die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen werden bei dem Deal bedacht. In der ersten Annahmefrist bietet der deutsche Immokonzern 115.753,65 Euro in bar je Wandelschuldverschreibung mit einem Nominalbetrag von 100.000 Euro. In der Nachfrist will Vonovia dann einen reduzierten Preis von 93.049,33 Euro je Wandelschuldverschreibung anbieten, geht aus der heutigen Aussendung hervor.

Vonovia will Vorteile für Aktionäre und Mieter

Vonovia beabsichtigt, den Wohnungsbestand von rund 350.000 Wohnungen mit dem der Buwog, die über rund 49.000 Wohnungen verfügt, zusammenzuführen und damit Vorteile für Aktionäre und Mieter zu schaffen, heißt es.

Für den Vollzug des Übernahmeangebots ist erforderlich, dass der Gesellschaft bis zum Ablauf der ersten Annahmefrist am 12. März 2018 mindestens 50 Prozent plus 1 Aktie aller dann ausgegebenen Buwog-Aktien angedient werden.

Okay der BWB für Buwog-Übernahme noch ausständig

In Österreich steht noch das Okay der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) aus. Das deutsche Bundeskartellamt habe die Freigabe für die geplante Übernahme bereits erteilt.

Die Immobiliengesellschaft Vonovia, die aus der Fusion von Deutsche Annington und Gagfah hervorging, notiert seit September 2015 im Deutschen Aktienindex (DAX) der 30 größten Unternehmen in Deutschland. Der Portfoliowert liegt bei etwa 30,0 Mrd. Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 8.400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Buwog prüft Angebot von Vonovia

Der heimische Immobilienkonzern Buwog wird das Übernahmeangebot des deutschen DAX-Konzerns Vonovia “sorgfältig prüfen” und voraussichtlich am 13. Februar 2018 eine ausführliche begründete Stellungnahme veröffentlichen, gab das börsennotierte Unternehmen am Montag bekannt. Vorstand und Aufsichtsrat der Buwog stünden dem Angebot auf Grundlage der zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen weiterhin positiv gegenüber, heißt es.

Die Aktionäre und Inhaber von Wandelschuldverschreibungen der Buwog haben ab heute die Möglichkeit, das Angebot anzunehmen. Die Annahmefrist endet am 12. März.

Settlement für erste Angebotsfrist Ende März

Der Vollzug des Übernahmeangebots ist unter anderem an die Bedingung geknüpft, dass die gesetzliche Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus eine Aktie aller am Ende der Annahmefrist ausgegebenen Buwog-Aktien erreicht wird. Vorbehaltlich des Eintritts oder Verzichts auf den Eintritt der Angebotsbedingungen wird das Settlement für die erste Angebotsfrist der Transaktion für Ende März 2018 erwartet, geht aus der Aussendung der Buwog von Montag hervor.

APA/Red.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wirtschaft
  • Wohnungskonzern Vonovia startet Übernahmeangebot für Buwog
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen