Burka-Verbot: Duzdar gegen Vollverschleierung muslimischer Frauen

Auch Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) lehnt eine Vollverschleierung "persönlich" ab.
Auch Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) lehnt eine Vollverschleierung "persönlich" ab. - © APA
Das von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) vorgeschlagene Burka-Verbot wird von Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) nicht abgelehnt. Auch sie sei “persönlich gegen den Niqab oder die Burka”.

Das von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) vorgeschlagene Verbot der Vollverschleierung muslimischer Frauen stößt bei Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ), selbst Muslimin, nicht grundsätzlich auf Ablehnung. “Persönlich bin ich gegen den Niqab oder die Burka”, erklärte Duzdar. Sie sei für sachliche Diskussionen offen und warte auf konkrete Vorschläge zur Flüchtlingsintegration.

Burka-Verbot grundsätzlich denkbar, Integrationsmaßnahmen wichtig

“Wichtig ist für mich die Integration von Anfang an und damit die Umsetzung der Integrationsmaßnahmen wie zum Beispiel gemeinnützige Tätigkeiten für AsylwerberInnen oder der Ausbau von Deutschkursen”, so Duzdar weiter.

Bei Kurz’ zweiter Idee, anerkannte Flüchtlinge zu Ein-Euro-Jobs zu verpflichten, befürchtet Duzdar aber, dass es nicht um Integration, sondern um den Aufbau und Ausbau eines Niedriglohnsektors in Österreich geht, wie Duzdar auf ihrer Facebook-Seite schrieb.

(APA/Red)

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