Austria Wiens Raphael Holzhauser: “Es wird zu viel Negatives geredet”

Von David Mayr
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Raphael Holzhauser will gegen Grödig den nächsten Sieg.
Raphael Holzhauser will gegen Grödig den nächsten Sieg. - © APA/Georg Hochmuth
Die Wiener Austria will gegen Grödig den dritten Bundesliga-Sieg in Serie holen. Gleich­zeitig soll dadurch etwas Euphorie entfacht werden, erklärt Mittelfeldspieler Raphael Holzhauser.

Nach holprigem Start in die Saison hat sich die Wiener Austria ins Spitzenfeld der tipico-Bundesliga vorgearbeitet. Als Tabellendritte rangieren die “Veilchen” punktegleich mit Meister Red Bull Salzburg und nur einen Zähler hinter dem Ersten Rapid.

Gegen Grödig soll am Samstag (18:30 Uhr, live auf Sky) der dritte Liga-Sieg in Serie herausschauen, etwas, das den Violetten seit beinahe zwei Jahren nicht mehr gelungen ist.

Holzhauser: So sollen auch gegen Grödig drei Punkte her

Dass es gegen die Salzburger kein Selbstläufer wird, darüber ist man sich bei der Austria im Klaren. “Grödig arbeitet defensiv sehr gut, steht in der eigenen Hälfte kompakt und kontert sehr gut”, warnt Mittelfeldorganisator Raphael Holzhauser auf der Klubwebsite. Dennoch soll die fußballerische Qualität den Ausschlag zugunsten der Favoritner geben. “Wir werden wieder probieren, unser Spiel durchzuziehen, wollen viel Ballbesitz haben, uns viele Torchancen erspielen und diese dann auch nutzen.”

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Posted by FK Austria Wien on Donnerstag, 15. Oktober 2015

Damit umreißt der 22-jährige Niederösterreicher auch die Philosophie von Trainer Thorsten Fink. “Ich glaube, ich setze diese gut um. Ballbesitz ist das Spiel, das mir entgegenkommt”, erklärt Holzhauser, der bisher in allen elf Runden in der Startelf stand und sich sowohl in der Rolle des Sechsers, als auch als Achter wohl fühlt.

Kann die Austria diesmal auch spielerisch überzeugen?

Obwohl die Austria unten Fink den Anschluss an die Liga-Spitze geschafft hat, scheint in der Öffentlichkeit noch nicht das Bewusstsein vorzuherrschen, dass es sich bei den “Veilchen” wieder um eine nationale Topmannschaft handle. “Bei uns muss noch mehr Euphorie entstehen, für mich wird noch zu viel Negatives geredet”, merkt auch Holzhauser an.

Fest steht, dass die Ergebnisse unmittelbar vor der Länderspielpause zwar wieder passten, die Fink-Truppe auf der anderen Seite allerdings nur selten spielerisch überzeugen konnte. In den letzten sechs Bundesligarunden erzielte die Austria nur einmal mehr als ein Tor – vor zwei Wochen beim 2:1-Auswärtssieg in Altach. Bis auf den Langzeitverletzten Ronivaldo kann der FAK-Coach am Samstag übrigens aus dem Vollen schöpfen.

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