18-Jähriger aus Donau geborgen: Obduktion soll Klarheit bringen

Der Mann verstarb nach seiner Bergung im Krankenhaus.
Der Mann verstarb nach seiner Bergung im Krankenhaus. - © APA (Symbolbild)
Noch ist noch nicht klar, was mit jenem 18-Jährigen, der Sonntagfrüh aus der Donau geborgen wurde und später verstarb, passiert war. Die Polizei hat aber bereits eine Vermutung.

Ein 18-Jähriger ist Sonntagfrüh von Feuerwehrtauchern aus der Donau in Wien geborgen worden. Der Mann starb wenig später im Krankenhaus. Die Polizei hat weiterhin keine konkreten Hinweise auf Fremdverschulden. Eine Obduktion der Leiche wurde angeordnet, diese sollte noch am Dienstag stattfinden, sagte Polizeisprecherin Michaela Rossmann.

Die Ermittler würden von einem tragischem Unfall ausgehen. Am Sonntag kurz vor 4:00 Uhr hatten Gäste eines Hotels am Handelskai die Einsatzkräfte verständigt. Sie hatten Schreie gehört und eine Person im Wasser wahrgenommen, zwischen Kaimauer und einem Schiff. Die Zeugen versuchten noch, den Mann aus dem Wasser zu ziehen, dieser trieb jedoch ab. Der 18-Jährige wurde von Feuerwehrtauchern geborgen und anschließend ins Spital gebracht, wo er verstarb.

Mögliche Zeugen sollen sich bei der Polizei melden

“Wir schauen, ob es im Nahbereich Videoüberwachung gibt”, sagte Rossmann. Außerdem werden noch Zeugen einvernommen. Medienberichte, wonach der junge Mann zuvor in einen Streit verwickelt gewesen sein soll, konnte die Polizei nicht bestätigen. “Aber wenn Personen gesehen haben, wie er gestritten hat, so mögen sich diese bitte bei der Polizei melden”, sagte Rossmann.

Der 18-Jährige war in der Nacht auf Sonntag von einer privaten Veranstaltung auf dem Weg zu einem Club in der Nordwestbahnstraße in Brigittenau. Er war im Taxi unterwegs, auf der Höhe Handeslkai stoppte er plötzlich und verließ das Fahrzeug. Der Taxifahrer wurde bereits ausgeforscht, er wird von der Polizei befragt.

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