Zwischen Adrenalin und Stelze: Saisonstart für Prater und Schweizerhaus

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Prost! Auf die neue Saison im Wiener Prater.
Prost! Auf die neue Saison im Wiener Prater. - © APA/Herbert Pfarrhofer
Am Mittwoch starteten in Wien der Wurstelprater und das Schweizerhaus in die Saison 2017. Das Lokal lädt wieder mit Bier und Deftigem, der Vergnügungspark mit neuen Attraktionen.

Für einige Wiener markiert der 15. März den wahren Frühlingsbeginn: An diesem Tag starten traditionsgemäß der Wurstelprater und das darin befindliche Schweizerhaus nach der alljährlichen Winterpause in die neue Saison. Was das alteingesessene Lokal betrifft, warteten auch beim heurigen Aufsperren am Mittwoch wieder zahlreiche Stammgäste, bis sich das Eingangstor gegen 11:00 Uhr öffnete.

Die Gaststätte mit riesigem Garten für bis zu 1.700 Gäste ist bekannt für das dort frisch gezapfte Budweiser Bier und das Stelzenangebot. Auch am Eröffnungstag labten sich die ersten Besucher trotz des nicht ganz perfekten Frühlingswetters an den kredenzten Speisen und Getränken. Als musikalische Untermalung wurden unter anderem das “Krügerltrio” oder “Motovidlo” aus Prag eingeladen. Am morgigen Donnerstag gibt es ebenfalls Live-Musik. Zeit, der von der Familie Kolarik schon seit Generationen betriebenen Institution einen Besuch abzustatten, bleibt wie gewohnt bis Ende Oktober.

200 Attraktionen im Wurstelprater

Weniger ratsam ist ein voller Magen indes, sollte man gewisse Gerätschaften im Prater ausprobieren wollen. Obwohl inzwischen einige Fahrgeschäfte das ganze Jahr über offen haben, kann man sich nun wieder im gesamten Vergnügungspark – von Geister- bis Achterbahn – die Zeit vertreiben. Rund 200 Attraktionen stehen zur Auswahl, wobei in der diesjährigen Saison ein paar neue dazukommen.

Im April eröffnet etwa der “Höllenblitz” – eine 820 Meter lange Achterbahn für die ganze Familie. Mit dem “Wiener Freifallturm” geht es hingegen 80 Meter in die Höhe. Dort genießen dann die Wagemutigen einen kurzen Rundumblick, bevor es im freien Fall wieder Richtung Boden geht. Anstelle des geschlossenen “Pony-Carussells” ist jetzt “Das Labor” beheimatet, wo “Live-Erschrecker” für erhöhten Puls sorgen sollen. Details zu den Novitäten werden kommende Woche präsentiert.

Rund 80 Betreiberfamilien teilen sich die Fahrgeschäfte im Prater. Im Vorjahr lockte die Vergnügungsstätte 5,2 Millionen Besucher an.

(APA, Red.)

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