Zweiter Tag beim Lufthansa-Pilotenstreik: Fast 1.000 Flugausfälle, 22 betreffen Wien

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Weiter Streik bei der Lufthansa: Auch Verbindungen nach Wien und Graz betroffen
Weiter Streik bei der Lufthansa: Auch Verbindungen nach Wien und Graz betroffen - © AP (Sujet)
Erneut haben Passagiere der Lufthansa am Donnerstag mit Flugausfällen wegen des anhaltenden Pilotenstreiks zu kämpfen. Die Vereinigung Cockpit (VC) hatte ihren am Mittwoch begonnenen Ausstand noch einmal verlängert. Auch am Freitag soll weiter gestreikt werden.

Am Freitag sind Verbindungen auf der Kurzstrecke, die aus Deutschland starten, vom Streik betroffen. Eine Sprecherin der der deutschen AUA-Mutter Lufthansa sagte in Frankfurt, dass im Laufe des Donnerstags deutschlandweit 912 Flüge ausfallen werden. In Österreich sind Flüge zwischen Frankfurt und München sowie Wien und Graz betroffen.

22 Flüge von Wien aus fallen weg, AUA springt ein

Von Wien aus fallen 22 Flüge aus, von Graz aus ist ein Teil der München-Verbindungen betroffen. Die Lufthansa-Tochter AUA fliegt dafür mit größeren Flugzeugen und kann dadurch 200 bis 300 Sitze pro Tag zusätzlich anbieten.

Am neben Frankfurt zweiten großen Lufthansa-Drehkreuz in München blieben die meisten Maschinen am Morgen am Boden. Am Terminal gab es jedoch keine größere Unruhe: Viele Passagiere hatten sich offenbar auf die massiven Ausfälle eingestellt und waren erst gar nicht zum Flughafen gekommen. Nur einige wenige Lufthansa-Maschinen hoben ab – unter anderem nach Hongkong, Lissabon, Turin und Dresden.

Lufthansa-Streik: Passagiere müssen sich informieren

Grundsätzlich empfehlen die Airlines dem Passagieren, sich auf der Seite LH.com über den Status ihrer Flüge zu informieren und zu sehen, ob ihre Verbindung unter den gestrichenen Flügen ist. Gestrandeten Passagieren wurden Umbuchungen angeboten.

Schon am Mittwoch waren 876 Flüge ausgefallen. Am Mittwoch und Donnerstag zusammen sind laut Lufthansa bereits etwa 215.000 Kunden betroffen. Ein Ende des bis Anfang 2014 zurückreichenden Tarifkonflikts zwischen Europas größtem Luftverkehrskonzern und der Pilotengewerkschaft VC ist weiter nicht absehbar. Es ist die inzwischen 14. Streikrunde.

(apa/red)

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