Zweite Pegida-Kundgebung in Wien ließ sich schleppend an

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Polizisten und Teilnehmer einer Demo gegen die Standkundgebung der Pegida Wien am Sonntag
Polizisten und Teilnehmer einer Demo gegen die Standkundgebung der Pegida Wien am Sonntag - © APA
Eher schleppend hat sich die zweite Kundgebung der Pegida in Wien am Sonntag angelassen. Der Zustrom zum Resselpark vor der Karlskirche war überschaubar, der Start wurde zwei Mal verschoben.

Eine halbe Stunde nach dem ursprünglich avisierten Termin um 15.00 Uhr war der Start der zweiten Wiener Pegida-Demo bereits zum zweiten Mal verschoben worden. Die linken Gegendemonstranten wurden von der Polizei auf gehörigem Abstand gehalten. Hier finden Sie den Live-Ticker zum Demo-Geschehen.

120 für Pegida, 500 bei Gegendemo?

Nach ersten Schätzungen waren bei strahlendem Sonnenschein vorerst rund 120 Fans der “Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” eingetroffen und etwa 200 bei der Gegendemo anwesend. Die Polizei wollte ihre Teilnehmerzählung aber erst nach dem offiziellen Start bekannt geben, linke Gruppierungen sprachen auf Twitter von insgesamt rund 500 Gegendemonstranten. Zur Gegenkundgebung aufgerufen hatte die “Offensive gegen Rechts”

Polizei hielt OGR und Pegida getrennt

Zu Gesicht bekamen sich die beiden Gruppen allerdings kaum. Zwischen Pegida-Kundgebung vor der Karlskirche, für die ein eigener Bereich umzäunt worden war, und dem Treffpunkt der Linken bei der TU hatte die Polizei zwei Sperrbereiche errichtet. Einige Pegida-Gegner schafften es aber dennoch in die Nähe der Patrioten-Bühne und verschafften sich mit “Nieder mit Pegida”-Rufen Gehör.

Nagel unter den Demonstranten in Wien

Die Pegida-Anhänger traten teils mit Österreichfahnen auf, einige bekannten sich auf ihren T-Shirts zu den “Identitären”, ein Teilnehmer trug ein Schild mit Aufschrift “Der Islam gehört nicht zu Österreich”. Der Schweizer Gastredner Ignaz Bearth war bereits zugegen, auch der ehemalige Sprecher von Pegida Wien, Georg Immanuel Nagel, wurde gesichtet.

(apa/red)

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