Zwei Tote bei Unfall auf der S6: Lenker ausgeforscht und angezeigt

Die Unfallstelle auf der S6
Die Unfallstelle auf der S6 - © EINSATZDOKU.AT/PATRIK LECHNER
Nachdem es am späten Montagabend auf der Semmering-Schnellstraße (S6) bei Schottwien (Bezirk Neunkirchen) zu einem Unfall mit zwei Toten kam, ist noch im Laufe des Dienstags der Lenker ausgeforscht worden.

Der Zulassungsbesitzer (31) des verunglückten Autos gab laut Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt zu, selbst am Steuer gesessen zu sein. Er blieb bei dem Crash unverletzt.

Pkw-Besitzer verursachte Unfall: Anzeige

Der Zulassungsbesitzer habe “gestanden, den Unfall als Fahrer verursacht” zu haben, sagte Erich Habitzl, Sprecher der Anklagebehörde, auf Anfrage. Gegen den 31-Jährigen aus dem Bezirk Neunkirchen werde nun wegen grob fahrlässiger Tötung ermittelt. Strafrahmen: bis drei Jahre. Der Mann bleibt auf freiem Fuß.

Zwei Tote auf der S6

Laut Landespolizeidirektion NÖ war das Auto aus ungeklärter Ursache von der Richtungsfahrbahn Wien abgekommen, von einer Leitschiene hochgeschleudert und gegen das Portal des Grasbergtunnels bei Schottwien katapultiert worden. Ein 17-Jähriger und eine 28-Jährige kamen ums Leben.

Zunächst war nur von zwei Insassen ausgegangen worden. Im Laufe des Dienstags bestätigte Habitzl polizeiliche Ermittlungen dahin gehend, dass womöglich eine dritte Person am Steuer gesessen war. Die Ursache der Karambolage stand vorerst nicht fest.

>>Frontal gegen Tunnel: Tragischer Unfall auf S6 bei Schottwien fordert zwei Tote

(apa/red)

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