Zehnjähriger Bub in Meidlinger Hallenbad vergewaltigt: Prozesstermin steht fest

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Der Mann soll einen Zehnjährigen in einem Meidlinger Hallenbad vergewaltigt haben.
Der Mann soll einen Zehnjährigen in einem Meidlinger Hallenbad vergewaltigt haben. - © apa (Sujet)
Jener Mann, der am 2. Dezember 2015 einen zehnjährigen Buben im Theresienbad in Wien-Meidling vergewaltigt haben soll, muss sich am 26. April im Straflandesgericht verantworten. Dem 20-jährigen irakischen Flüchtling, der erst am 13. September über die Balkanroute nach Österreich gekommen war, drohen im Schöffenverfahren bis zu zehn Jahre Haft.

Der Mann soll den unmündigen Schüler an der Hand gepackt, in eine WC-Kabine gedrängt, die Tür von innen verriegelt und sich an dem Buben vergangen haben. Dieser erlitt dabei derart massive Verletzungen, dass er stationär behandelt werden musste. Der mutmaßliche Täter konnte noch im Hallenbad festgenommen worden, nachdem ein Bademeister, dem sich der Zehnjährige anvertraut hatte, die Polizei alarmiert hatte. In seiner Beschuldigtenvernehmung legte der 20-Jährige ein Geständnis ab und erklärte laut Einvernahmeprotokoll, er sei seinen “Gelüsten nachgegangen. Ich habe seit vier Monaten keinen Sex mehr gehabt”.

(apa/red)

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