Wintereinbruch: A21 gesperrt, Wiener Feuerwehr im Dauereinsatz

Viel zu tun gab es für die Berufsfeuerwehr.
Viel zu tun gab es für die Berufsfeuerwehr. - © APA/MA 68 Lichtbildstelle
Aufgrund der starken Schneefälle blieb die A21 (Außenring Autobahn) am Mittwoch bis auf weiteres in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, berichtete die Asfinag. Auch für die Wiener Berufsfeuerwehr gab es einiges zu tun.

Auf den Steigungen im Bereich Hochstraß Richtung A1 (Westautobahn) blieben trotz der Schneeräumung immer wieder Fahrzeuge hängen. Die Richtung Wien war frei von Verkehr, wurde jedoch gesperrt, um die Einsatzkräfte zur Staustelle zu schicken.

Sperre auf A21

“Wir fahren nun mit einer Räumstaffel mit Polizeibegleitung gegen die Richtungsfahrbahn über die A 21”, sagt Heimo Maier-Farkas, Leiter des Autobahnbetriebes, “dann leiten wir die Pkw über die Betriebsumkehr auf die Fahrtrichtung Wien um.” Nur so könnten die Pkw-Fahrer aus dem Stau geholt werden. Danach würde mit den Räumstaffeln wieder in Fahrtrichtung Steinhäusl geräumt. Die Versorgung der Autofahrer wurde durch das Rote Kreuz übernommen.

Lkw müssten die Sperre der A21 Richtung Steinhäusl auf der Autobahn abwarten. Nach derzeitigem Stand werde die Sperre noch bis in die späteren Abendstunden dauern. Da die Schneefälle im Bezirk rund um Alland anhaltend stark sind, wurden die parallel zur A 21 führenden Landesstraßen durch die Bezirkshauptmannschaft Baden gesperrt.

Feuerwehr im Einsatz nach Wintereinbruch

Alleine seit 16.00, 17.00 Uhr musste 55 Mal ausgerückt werden, vor allem wegen loser Äste und umgestürzter Bäume in den Bezirken 13, 14 und 23. “In Liesing glaubt man, man ist in Kitzbühel”, sagte Sprecher Christian Feiler.

Wien. Dem immer intensiver fallenden Nassschnee waren viele der bereits mit laub bedeckten Äste oft nicht gewachsen und gaben unter dem Gewicht nach. Dazu kamen noch Windböen bis zu 80 km/h, die etwa in der Kaltenleutgebner Straße Bäume umwarfen und diese blockierten.

Bis 19.30 Uhr wurden an die 90 Einsätze absolviert. “Normal sind in 24 Stunden rund 100. Und wir haben noch die ganze Nacht vor uns.”

(APA)

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