Wiener Wilhelminenspital verwendet seit Kurzem Bio-Gips

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Patienten bekommen im Wilhelminenspital Bio-Gipse angepasst
Patienten bekommen im Wilhelminenspital Bio-Gipse angepasst - © bilderbox.com
Im Wilhelminenspital kommt jetzt Bio-Gips zum Einsatz. Knochenbrüche werden mit einem biologisch abbaubaren Material auf Holzbasis versorgt.

Wer wegen eines Knochenbruchs ins Wilhelminenspital kommt, dem wird dort nun ein biologischer Gips angepasst. Laut Dr. Franz Kralinger, Vorstand der unfallchirurgischen Abteilung im  Wiener Wilhelminenspital, hat der neue Gips Vorteile für Patienten, Krankenhauspersonal und Umwelt. “Die neuen Gipse werden auf Basis von Holz hergestellt, sind leicht formbar und leicht nachformbar”, so Dr. Kralinger. Vor dem Anpassen wird das Material in einem speziellen Ofen erwärmt. Durch Abkühlung verhärtet sich das Material und wird wasserfest.

Im Gegensatz zum Kunststoffgips kann der Bio-Gips wieder verwendet werden. Etwa dann, wenn eine Schwellung nachlässt und der Gips neu angepasst werden muss.

Neuer Gips ist biologisch abbaubar

Für das Krankenhauspersonal ist der Bio-Gips leichter zu handhaben als der Plastikgips.”Durch das biologisch abbaubare Material auf Basis von Holz ist auch das Tragen von Handschuhen oder Masken nun nicht mehr nötig”, so Dr. Kralinger.

Das biologisch abbaubare Material muss nicht, wie der Plastikgips, im Sondermüll entsorgt werden. Der Bio-Gips soll also die Umwelt schonen.

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