Wiener stirbt in Slowenien: Informationen zur Todesursache weiter unbekannt

Tod eines Wieners in Slowenien: Obduktion lässt auf sich warten
Tod eines Wieners in Slowenien: Obduktion lässt auf sich warten - © APA
Es gibt weiterhin keine genauen Informationen zur Todesursache des, nach einer wilden Verfolgungsjagd, verstorbenen Wieners. Ursprünglich hieß, der 43-Jährige wäre nach der Verabreichung einer Beruhigungsspritze verstorben. Das wurde vom Spital als Falschmeldung zurückgewiesen.

Nach dem Tod eines Wieners, der am Samstag nach einer Verfolgungsjagd von Graz nach Slowenien in einem slowenischen Krankenhaus starb, gab es auch am Mittwoch, den 14. November keine Informationen zur Todesursache.

Eigentlich hätten die Ergebnisse bereits am Dienstag, den 13. November bekannt gegeben werden sollen. Nun wird weiter auf die Informationen der Obduktion gewartet.

Wiener stirbt in Slowenien: Warten auf die Obduktion

Mit den Ergebnissen der Obduktion, die am Dienstag im Gerichtsmedizinischen Institut in Ljubljana durchgeführt wurde, ist, wie jetzt bekannt gegeben wurde,  erst in einer Woche zu rechnen. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen müssen abgewartet werden, so der Leiter des Gerichtsmedizinischen Instituts, Joze Balazic. Diese sollen binnen einer Woche bekannt sein. Bis dahin könne nichts Konkreteres gesagt werden.

Der 43-jährige Oliver D. flüchtete am Samstag bei einer Kontrolle in Graz vor Streifenbeamten und raste mit seinem Pkw in Richtung Slowenien davon. Er durchbrach bzw. umfuhr mehrere Polizeisperren ehe er an einer Raststätte vor der Grenze zu Ungarn gestoppt und festgenommen werden konnte. Bei der Festnahme soll der Wiener laut den slowenischen Beamten “unbeherrschbar, hysterisch und aggressiv” gewesen sein. Deswegen und wegen kleinerer Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus in Murska Sobota gebracht. Dort starb der Mann wenig später.

(Red./APA)

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