Wiener Opernball war für Kim Kardashian ein “echter Albtraum”

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Wenig Vergnügen hatte Kardashian am Opernball
Wenig Vergnügen hatte Kardashian am Opernball - © APA/Andreas Tischler
Von Blackfacing und Rassismus “traumatisiert”: Rund vier Monate nach ihrem Besuch am Wiener Opernball an der Seite von Richard Lugner hat It-Girl Kim Kardashian ihre Erlebnisse in ihrer TV-Show “Keeping Up With The Kardashians” verarbeitet.

“Ein echter Albtraum, es war so rassistisch”, so das wenig erfreuliche Fazit der 33-Jährigen nach dem Wiener Opernball. Besonders geschockt hat Kardashian offenbar der Auftritt des Moderators Chris Stephan, der mit einem schwarz angemalten Gesicht wohl den Ehemann des It-Girls, Star-Rapper Kanye-West, parodieren wollte (VIENNA.AT berichtete).

Blackfacing schockierte Kim Kardashian

In den USA gilt dieses sogenannte Blackfacing als rassistischer Affront. Bis zum Opernball habe Kardashian die Klagen ihres Ehemanns über den allgegenwärtigen Rassismus nicht geglaubt, “doch es selbst zu erleben, hat mir wirklich die Augen geöffnet”.

“Ich verstehe nicht, wie das irgendjemand lustig finden kann. Wie ist dieser Kerl überhaupt hineingekommen?”, kritisierte die Amerikanerin in der am Sonntag ausgestrahlten Episode. Dass jemand, der “so ignorant” ist, zu einem derartig schönen Event kommen und es für alle verderben konnte, sei “ein großer Schritt zurück”.

Rassismus am Opernball: Pocher verärgert Kim

Den Rest gab Kardashian schließlich Comedian Oliver Pocher, der in ihrem Beisein bei einem Interview von “Niggas in Vienna” sprach. “Oh mein Gott, hat er das jetzt echt gesagt?”, fragte die Amerikanerin ungläubig. Mutter Kris Jenner legte nach: “Ich verstehe, dass er ein Komiker ist, aber das war wirklich unangebracht.”

Den Opernball selbst fand Kardashian zwar “sehr glamourös”, doch habe sie teilweise große Angst gehabt. “Es war super klaustrophobisch”, klagte das It-Girl. Dennoch machten die Kardashians nach eigenen Angaben gute Miene zum bösen Spiel: “Die ganze Zeit über hatten wir ein Lächeln in unseren Gesichtern, wir versuchten perfekte Ladys zu sein”. Aber schließlich hatte Kim ihr Limit erreicht und wollte nur noch raus von dort.

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