Wiener Linienbus mit Waffe beschossen

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Der 60A-Bus wurde bei einer Fahrt von mehreren Kugeln aus einer Waffe getroffen.
Der 60A-Bus wurde bei einer Fahrt von mehreren Kugeln aus einer Waffe getroffen. - © APA/LPD Wien
Schock für die Fahrgäste eines Linienbusses in Wien: Mittwochabend wurde die Heckscheibe des Fahrzeugs von mehreren Kugeln aus einer Schusswaffe durchschlagen.

In Wien-Liesing ist am Abend des Dreikönigstags ein Linienbus beschossen worden. Verdächtigt werden ein paar Jugendliche, die vom Fahrer und den 13 Fahrgästen gesehen wurden. Sie dürften den Bus verpasst haben, worauf einer der etwa 15- bis 16-Jährigen eine Faustfeuerwaffe zog und mehrere Schüsse abgab. Verletzt wurde niemand, die Suche nach den Verdächtigen läuft, berichtete die Polizei.

Der Bus war am Mittwoch kurz nach 18:00 Uhr in der Carlbergergasse unterwegs, als mehrere Kugeln die Heckscheibe durchlöcherten. Laut einem Mitarbeiter der Firma Gschwindl, die die Buslinie 60A im Auftrag der Wiener Linien betreibt, hielt der Lenker den Bus sofort an, als er die Einschüsse hörte. Zusätzlich nahm er Schreie von den Fahrgästen wahr: “Es schießt jemand auf uns”, soll eine Person gerufen haben. Während der Lenker die Fahrgäste beruhigte, liefen die Jugendlichen davon.

Polizei tappt bei Suche nach Tätern noch im Dunkeln

Laut Polizei berichteten einige Mitfahrende, dass eine Gruppe von etwa fünf Jugendlichen dem Bus nach dem Verlassen der Station nachgelaufen war. Einer der Burschen soll dann auf den Bus geschossen haben. Die Einsatzkräfte stellten im Bus zwei 4,5 Millimeter große Metallkugeln sicher, insgesamt war die Scheibe vier Mal durchlöchert worden.

Zur Waffe wird noch ermittelt. Angaben der Polizei zufolge könnte es sich möglicherweise um eine Gaspistole handeln. Konkrete Hinweise auf die Täter gibt es trotz der Personenbeschreibungen der Fahrgäste und des Lenkers derzeit nicht.

(APA, Red.)

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