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Wiener Einrichtungen beraten nach Pflegeskandal über Lösungsansätze

Der Pflegeskandal in NÖ schlägt weiter hohe Wellen.
Der Pflegeskandal in NÖ schlägt weiter hohe Wellen. ©APA (Symbolbild)
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es zu verhindern wäre, dass Pfleger trotz schwerer Vorwürfe gegen sie weiter ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen.

Wiens Pflege- und Betreuungseinrichtungen beraten angesichts der Causa Pflegeheim in Kirchstetten/NÖ und der darauffolgenden Einstellung zweier verdächtiger Pfleger in einer Wiener Einrichtung am heutigen Dienstagnachmittag. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es zu verhindern wäre, dass Pfleger trotz schwerer Vorwürfe gegen sie weiter ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen.

Zu der Zusammenkunft, die vom Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen organisiert wird, wurden rund 60 Organisationen eingeladen – alle Mitgliedsorganisationen, die sich mit Pflege und Betreuung beschäftigen. Die Sitzung wurde für Dienstagnachmittag angesetzt und dürfte bis zum frühen Abend dauern. Der Fonds Soziales Wien (FSW) hat angekündigt, nach Ende des Treffens in einer Aussendung darüber zu informieren.

“Es geht um einen Meinungsaustausch mit dem Ziel, zu einer gemeinsamen Position zu kommen”, sagte Eva Maria Luger, Geschäftsführerin des Dachverbands, im Vorfeld der Sitzung zur APA. Erörtert werden soll, welche Lösungsansätze für die Wiener Einrichtungen vorstellbar sind. Es werde unter anderem um die Themen Personalaufnahme und Vertrauenswürdigkeit gehen. Auch über ein Berufsverbot, so wie es bereits im Ärztegesetz verankert ist, soll diskutiert werden, hatte FSW-Chef Peter Hacker vergangene Woche im APA-Gespräch angekündigt.

(APA, Red.)

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