Wien zu zweit: Romantischer Reiseführer durch die Donaumetropole

Von Verena Kaufmann
Mit dem Buch "Wien zu zweit" können Verliebte die romantischen Plätze Wiens erkunden.
Mit dem Buch "Wien zu zweit" können Verliebte die romantischen Plätze Wiens erkunden. - © bilderbox.com/Goldegg Verlag
Magische Momente, romantische Plätze und zauberhafte Geschichten: Das alles will Autorin Gabriele Hasmann verliebten Pärchen mit ihrem Buch bieten. Die Mischung aus Liebesgeschichten, Lokalempfehlungen, historischen Infos und persönlichen Romantik-Tipps macht den Stadtguide auf jeden Fall lesenswert, aber selbst das verliebteste Paar muss sich auf richtigen Kitsch und schnulzige Anekdoten gefasst machen.

Trotz Hektik und Stress im Alltag ist die Donaumetropole Wien eines der attraktivsten Ziele für romantische Zweisamkeit. Egal ob Wiener oder Tourist, frisch verliebt oder glücklich in einer Langzeitbeziehung – Gabriele Hasmann ist sich sicher, dass Wien eine vielseitige Stadt mit weit offenem Herzen ist. Deshalb widmet sie ihr Buch “Wien zu zweit” allen Menschen, denen kleine romantische Ausflüge und Abenteuer gut tun, um gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen.

Wien als Stadt zum Verlieben

Neben einem generellen Überblick über die besten Stadterlebnisse für Verliebte inklusive historischer Hintergründe zu Sehenswürdigkeiten, findet man in dem Romantik-Reiseführer jede Menge Tipps und eine Sammlung passender Örtlichkeiten der Autorin und einigen Wien-Kennern.

Sowohl Plätze in der Natur als auch mitten in der City werden näher vorgestellt und teilweise mit Liebesgeschichten aus vergangenen Zeiten ausgeschmückt. Romantische Lokale, Hotels, schaurig-schöne Locations und fünf Romantik-Routen durch die Stadt runden den Inhalt des Buches ab.

Kaiserliche Affäre am Bänkchen im Tirolergarten

Im Buch dreht sich nicht immer alles um pure Romantik und Liebe, auch Lust und Leidenschaft sollen nicht zu kurz kommen. Als Beispiel kann die heimliche Affäre des Kaisers Franz Joseph I. mit Anna Nahowski genannt werden, die sich unsterblich in den Regenten verliebte. Wann genau eine sexuelle Beziehung zwischen dem Kaiser und dem Mädchen begann, ist nicht belegt, vermutlich aber drei Jahre nach dem Kennenlernen. Verführt wurde Anna von “Ihrer Majestät” auf einem Bänkchen im Tirolergarten. Die Stelle war von außen zwar nicht sichtbar, die beiden wurde damals jedoch von der Geheimpolizei überwacht.

Als Romantik-Tipp der Autorin wird eine Kuschelstunde auf dem “Kaiser-Bänkchen” vorgeschlagen – am geheimen Treffpunkt von der bürgerlichen Anna und dem Kaiser – und auch eine Patenschaft für Parkbänke im Tiergarten Schönbrunn kann als Liebeserklärung genutzt werden.

Wien zu zweit: Spagat zwischen echter Romantik und kitschigen Tipps

Alles in allem lädt das Buch zu einer Entdeckungsreise zu zweit ein und bietet vieles, was Pärchen grundsätzlich suchen: idyllische Spaziergänge, historische Sehenswürdigkeiten, verträumte Cafés und Geheimtipps für Verliebte. So kann die romantische Seite Wiens auf jeden Fall gemeinsam erkundet werden.

Zwar gut gemeint, manchmal aber mehr kitschig als romantisch, sind dagegen die eigens angeführten Romantik-Tipps der Autorin. Wer also nichts (mehr) mit regenbogenbunter, schnulziger Verliebtheit mit gegenseitigem Füttern etc. anfangen kann, der sollte sich seine eigene Romantik-Route durch die Stadt zusammenstellen.

Buchtipp:

Wien zu zweit – Magische Momente, romantische Plätze und zauberhafte Geschichten

Verlag: Goldegg Verlag

Autor: Gabriele Hasmann

ISBN: 978-3-902903-56-0

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