Wie frühstückt Österreich? Frühstücksgewohnheiten und -trends

Österreich bleibt ein Frühstücksland.
Österreich bleibt ein Frühstücksland. - © pixabay/maaci
Ist das Frühstück nach wie vor die “wichtigste Mahlzeit am Tag”? Was kommt bei Herrn und Frau Österreicher auf den Frühstückstisch, und wo wird es genossen? All diesen Fragen geht der Frühstücksreport von Hausbrot.at auf den Grund.

Im Auftrag von Hausbrot.at wurden im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.000 Österreichern rund um das Thema Frühstücksverhalten befragt. Und es zeigt sich: Österreich ist ein Land der Frühstücksliebhaber.

Durchschnittlich frühstücken Herr und Frau Österreicher 5,2 Mal pro Woche und davon 5 Mal zu Hause. 56 Prozent frühstücken sogar täglich, nur 7 Prozent verzichten auf die “wichtigste Mahlzeit am Tag”.

Alltägliche Rituale in der Früh

Auch in punkto “Morgenritual” zeigt die Umfrage deutliche Trends auf: Nur 6 Prozent der Österreicher haben vor dem Frühstück Sex, 4 Prozent machen Sport zu Hause, und nur 3 Prozent betätigen sich sportlich außer Haus. Dafür ist das Thema Körperpflege und Styling am Morgen hoch im Kurs: 60 Prozent geben an, dass sie sich vor dem Frühstück am häufigsten mit Duschen, Körperpflege, Anziehen und Stylen beschäftigen. Dicht gefolgt von jenen 34 Prozent, die zuerst ihr Handy checken.

Bei 60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen gehört der erste Griff zum Handy zum Morgenritual dazu und ist in dieser Altersgruppe damit gleich wichtig wie die morgendliche Körperpflege.

Morgenstund’ hat Gold im Mund – oder?

Mit einem Frühstück um durchschnittlich 7.17 Uhr unter der Woche sind die Österreicher relativ spät dran. Dafür zählen sie sich am Wochenende nicht zu den Langschläfern, da sitzen sie durchschnittlich schon um 8.36 Uhr am Frühstückstisch. Nur ein Viertel der Befragten gibt an, am Wochenende nach 9.00 Uhr zu frühstücken.

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Bild: pixabay/Jeeshots

Geselligkeit ist dafür umso wichtiger. Das gemeinsame Frühstück mit dem Partner und der Familie steht bei den meisten Befragten hoch im Kurs: Jeder Zweite in Österreich frühstückt mit Partner/in; ein Fünftel mit Kind/ Kindern. Hier sind es wiederum die Frauen (26 Prozent), die sich Zeit für ein Frühstück mit ihren Kindern nehmen. Bei den Männern tun das nur 16 Prozent. Rund ein Drittel der Befragten frühstückt alleine.

Wo frühstücken die Österreicher?

In Österreich genießen 54 Prozent den Start in den Tag am eigenen Frühstückstisch. Für 13 Prozent ist die Küche der ideale Frühstücksort ­– sie ist gleich beliebt wie das Frühstück draußen am Balkon, auf der Terrasse oder im eigenen Garten. Nur 3 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen lieben ein Frühstück im Bett, zeigt die Studie.

Fragt man Herrn und Frau Österreicher aber nach ihren Lieblings-Frühstücksplätzen außer Haus, so steht bei 23 Prozent das Kaffeehaus hoch im Kurs, gefolgt vom Bäcker (16 Prozent). 9 Prozent nehmen ihr Frühstück in einem Hotel sowie 8 Prozent am Arbeitsplatz oder in der Kantine ihres Unternehmens ein. 7 Prozent genießen ein Frühstück bei Freunden – das betrifft vor allem die jüngere Generation, wie die Umfrage ebenfalls erhoben hat.

Top 10 am österreichischen Frühstückstisch

Übrigens: Ohne Kaffee geht einmal gar nicht, er ist eindeutig das Morgengetränk in Österreich: 74 Prozent trinken zum Frühstück Kaffee.

Beim Essen sind die Österreicher eher bescheiden. Brot, Butter und Marmelade reichen unter der Woche für dem Start in den Tag völlig aus. Erst am Wochenende darf es auch ein bisschen mehr sein: Da gehören Eier, Fruchtsäfte, Schnittkäse, Gebäck, Wurst und Schinken auf den heimischen Frühstückstisch.

Fragt man die Österreicher und Österreichinnen nach ihrer Einschätzung bezüglich der Kosten für ihr Sonntagsfrühstück zu Hause, fallen diese mit durchschnittlich € 4,90 erstaunlich gering aus. Nur 18- bis 29-Jährige schätzen den Wert mit € 5,40 deutlich höher ein. Grundsätzlich gilt: Je älter, desto günstiger werden die Kosten geschätzt.

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Bild: pixabay/PactoVisual

Kosten und Frische wichtige Faktoren

Am liebsten kaufen die Österreicher im Lebensmittelhandel. Die Top-Positionen halten Hofer (43 Prozent) vor Billa (34 Prozent) und Spar (32 Prozent). Aber: Bequeme Lieferungen an die Haustür werden immer beliebter. 52 Prozent der Befragten können sich eine Bestellung bei Frühstücks-, Jausen-, Brot- oder Gebäcks-Lieferanten sehr gut vorstellen.

Die wichtigsten Kriterien für die Bestellung sind Kosten (48 Prozent) vor Frische (22 Prozent) und Pünktlichkeit/Zuverlässigkeit (22 Prozent). Weit abgeschlagen ist hingegen der Wunsch nach Bio-, Gluten- und Laktose-freien oder veganen Produkten. Bei den Zustellkosten ist für den Durchschnitt € 3,64 ein guter Wert.

Steigender Appetit auf Frühstückslieferservice

Bei den Punkten Frische und Bequemlichkeit setzt der Lieferservice Hausbrot.at, der die Studie in Auftrag gab, an. Seit 2011 wurden von bereits über vier Millionen Produkte an Wohnungstüren geliefert. “Wir arbeiten ständig daran, unser Frühstückslieferservice zu optimieren und unser Sortiment zu erweitern. Daher ist es uns wichtig, Vorlieben und Wünsche genau zu kennen“, so Hausbrot.at-Leiter Thomas Rath in Hinblick auf die Umfrage.

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Bild: Hausbrot.at

Wer sich also sein Frühstück mal an die Tür bringen lassen möchte: Die Bestellung sind sowohl online, per E-Mail oder telefonisch möglich, ohne Mindestbestellwert, und das bis 20.00 Uhr, auch am Wochenende. Mehr Infos zu Hausbrot gibt es hier.

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