Verschwundener Wiener Urlauber-Bub: Suche auf Amrum und auch über Facebook fortgesetzt

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Der kleine Sebastian aus Wien, der auf Amrum verschwand, wird nun auch über Facebook gesucht
Der kleine Sebastian aus Wien, der auf Amrum verschwand, wird nun auch über Facebook gesucht - © APA/Polizei
Seit Sonntag wird der zehnjährige Sebastian nun bereits vermisst – und weiterhin fehlt trotz intensiver Suche von dem Buben aus Wien jede Spur. Auf der Nordseeinsel Amrum, wo er verschwand, wurden bereits alle Hebel in Bewegung gesetzt. Nun wird auch Facebook zur Suche genutzt.

Trotz intensiver Suche hat die Polizei noch keine Hinweise zu Schicksal des vermissten Sebastian, der zuletzt beim Spielen auf der Nordseeinsel Amrum gesehen wurde. Die Polizei hatte trotz intensiver Nachforschungen auch Mittwochfrüh noch keine Spur von dem Kind. Der Bub aus Wien war am Sonntag auf rätselhafte Weise verschwunden.

Suche auf Amrum mit allen Mitteln und breiter Unterstützung

Trotz intensiver Suche mit Hubschraubern, Spürhunden und Schiffen der Seenotrettung auch über die Insel Amrum hinaus blieb das Kind bisher verschwunden. Die Polizei bat die Bevölkerung um Mithilfe. Sie veröffentlichte Bilder des Buben im Internet und forderte die Menschen auf, Ausschau nach dem blond gelockten Kind zu halten.

Der deutsche Verein “Initiative für vermisste Kinder” unterstützt die Polizei. Die Initiative wollte nach eigenen Angaben eine Anzeige zu dem vermissten Sebastian auf Infotafeln in ganz Deutschland schalten. Die Anzeige solle ab Mittwoch deutschlandweit auf rund 2.000 Infotafeln in Bahnhöfen und Flughäfen zu sehen sein.

Vermisster Zehnjähriger auch über Facebook gesucht

Der vermisste zehnjährige Bub aus Österreich wird mittlerweile auch über Facebook gesucht. Der Fall hat dadurch bereits große Aufmerksamkeit erfahren. Die “Initiative Vermisste Kinder” hat die Vermisstenanzeige am Dienstag auch samt Foto auf ihrer Homepage und auf ihrer Facebook-Seite “Deutschland findet Euch” veröffentlicht.

Bis Mittwochfrüh hatten bereits über 22.000 Mitglieder des sozialen Online-Netzwerks die Meldung “geteilt” und damit an ihre Bekannten weitergeleitet. Der Verein mit Sitz in Hamburg besteht seit zwölf Jahren und versucht nach eigenen Angaben betroffene Eltern und Familien bei der Suche nach vermissten Kinder zu unterstützen. In einigen Fällen hat die Suche über Facebook nach Angaben des Gründers der Initiative Lars Bruhns in einem kürzlichen Interview bereits zum Erfolg geführt – vielleicht führt dieser Weg auch im Falle des auf Amrum verschwundenen Sebastian zum Erfolg.

(apa/red)

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