Verpuffung mit massiver Druckwelle und anschließendem Brand in Wien-Neubau

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Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz aus.
Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz aus. - © APA
Am Mittwoch, den 3. Juni, kam es in einer Wohnung in der Bandgasse in Wien-Neubau zu einer Verpuffung und einem anschließenden Brand. Die massive Druckwelle breitete sich bis auf die gegenüberliegende Straßenseite aus, so Gerald Schimpf, Sprecher der Berufsfeuerwehr.

Die Feuerwehr war kurz nach 11.00 Uhr in die Bandgasse gerufen worden. Es wurde Alarmstufe 2 ausgelöst. Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz mit 70 Personen aus. Auch die Berufsrettung war vorsorglich mit dem Katastrophenzug im Einsatz.

Verpuffungs-Druckwelle bis zur gegenüberliegenden Straßenseite

In der Wohnung standen mehrere Räume in Brand, hieß es von der Feuerwehr. Was die Zündquelle war, blieb am Nachmittag noch unklar. Die Brandgruppe des Landeskriminalamtes nahm die Ermittlungen auf. Die Feuerwehr war bis 14.00 Uhr im Einsatz. Durch die Druckwelle wurden Splitter und Scherben bis auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert.

Keine Verletzten nach Verpuffung und Brand in Wien-Neubau

Zwei Personen befanden sich in der Wohnung, sie konnten sich beide retten und wurden anschließend mit Verdacht auf leichte Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Ein fünf Monate alter Bub wurde auf Wunsch der Eltern ins Spital eingeliefert. Auch eine 85 Jahre alte Frau, die sich in der Brandwohnung befunden hatte, wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Frau hatte sich zuvor eigenständig aus der Wohnung in Sicherheit gebracht. Auch eine 43 Jahre alte Frau war zum Zeitpunkt der Explosion in der Wohnung, sie blieb unverletzt. “Sie sind alle unverletzt geblieben”, sagte Sprecher Ronald Packert. In weiterer Folge wurden sie in häusliche Pflege entlassen.

(apa/red)

 

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