Umfrage zum Thema Fahrradkauf zeigt: Gebrauchte Drahtesel liegen im Trend

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Gebrauchte Fahrräder liegen im Trend.
Gebrauchte Fahrräder liegen im Trend. - © bilderbox.com (Sujet)
Laut einer Umfrage kaufen immer mehr Österreicher ihr Fahrrad gebraucht. Im urbanen Raum sind dabei vor allem City-Bikes beliebt.

Der digitale Marktplatz willhaben.at hat die Vorlieben der Österreicher beim Fahrradkauf genauer unter die Lupe genommen – vom Nutzungsverhalten bis hin zum Kaufabschluss. Rund 1.600 willhaben-User aus ganz Österreich im Alter von 14 bis 69 Jahren wurden im Zeitraum Mai bis Juni 2017 hinsichtlich ihrer diesbezüglichen Präferenzen befragt und gaben Einblicke in ihre generellen Befindlichkeiten zum Thema Fahrrad.

Trend beim Fahrradkauf geht klar in Richtung gebraucht

Digitale Fahrzeugbörsen und Apps gelten als wichtige und effektive Quelle zur Suche nach dem geeigneten Fahrrad: Bereits 76,9 Prozent der Befragten gaben an, dass sie zuerst auf Online-Marktplätzen bzw. Marktplatz-Apps nach einem neuen Fahrrad Ausschau halten. “Willhaben kann die wachsende Nachfrage nach gebrauchten Fahrrädern optimal bedienen. Österreichweit finden Marktplatz-Nutzer mehrere tausend Fahrräder in ihrer unmittelbaren Umgebung – von coolen Klassikern wie zum Beispiel der Marke Puch bis hin zu Rennrädern, Singlespeeds oder Mountainbikes. Mit insgesamt über 25.000 angebotenen Fahrrädern wird jeder Fahrrad-Fan auf willhaben fündig “, kommentiert Sylvia Dellantonio, Geschäftsführerin von willhaben, die Ergebnisse der Studie.

Im Rahmen der Umfrage kristallisierte sich heraus, dass die Tendenz beim Fahrradkauf immer mehr in Richtung gebraucht geht: 79 Prozent können sich vorstellen, ihr nächstes Fahrrad gebraucht zu kaufen. Für nur 3,9 Prozent der Befragten stellt ein neues Fahrrad die einzige Option dar.

Preis-Leistung entscheidet

Laut Umfrage sind die wichtigsten Entscheidungskriterien beim Fahrradkauf der Preis (74,8 Prozent), das gute Fahrgefühl (52,8 Prozent), die Gangschaltung (53,4 Prozent) und der optimale Zustand des Rades (49,2 Prozent). Auf das Design legen 26 Prozent der Befragten besonders großen Wert, gefolgt von der Farbe des Rads (11,9 Prozent).

Für das gewünschte Fahrrad sind 37 Prozent der Befragten bereit, zwischen 101 und 300 Euro zu bezahlen, 19,9 Prozent können sich vorstellen, dafür 301-500 Euro zu investieren. 6,8 Prozent würden für ihr nächstes Fahrrad sogar über 1000 Euro ausgeben.

Citybikes sind im urbanden Raum besonders beliebt

Die Nachfrage nach bestimmten Fahrrad-Modellen variiert nach Bundesländern: In Vorarlberg besitzen 66,7 Prozent ein Citybike, gefolgt vom Burgenland (61,1 Prozent), Wien (58,4 Prozent), Niederösterreich (52,8 Prozent), Salzburg (47,1 Prozent), Steiermark (43,1 Prozent), Oberösterreich (37,5 Prozent) und Kärnten (34,8 Prozent). Das Citybike-Schlusslicht bildet Tirol (28,6 Prozent).

Im Vergleich dazu haben die meisten Mountainbikes die Umfrage-Teilnehmer – wenig überraschend – aus Tirol (71,4 Prozent), gefolgt von Kärnten (56,5 Prozent), der Steiermark (43,3 Prozent), Salzburg (41,2 Prozent), Oberösterreich (32,1 Prozent), Niederösterreich (31,5 Prozent), dem Burgenland (22,2 Prozent), Vorarlberg (11,1 Prozent) und Wien (8,0 Prozent).

Darüber hinaus lässt sich eine verstärkte Nachfrage nach E-Bikes feststellen: 46,9 Prozent der Befragten können sich vorstellen, als nächstes Fahrrad ein E-Bike zu kaufen. Ein Citybike möchten hingegen nur 14,7 Prozent.

Willhaben Radsommer am Wiener Donaukanal

Wer die angesagtesten Fahrräder live ausprobieren will, für den hat willhaben eine besondere Gelegenheit parat: Gemeinsam mit der Mobilitätsagentur Wien bringt willhaben zum diesjährigen Radsommer verschiedenste Fahrräder zum Ausprobieren auf den Donaukanal: Neben Singlespeeds, Profi-Rennrädern, Puch-Vintagebikes, modifizierten Highrisern, Mini-Bikes u.v.m. holt willhaben heuer im Rahmen des “willhaben Radsommer am Wiener Donaukanal“ auch erstmalig das Copenhagen Wheel nach Österreich.

>> Der willhaben Radsommer findet am Wiener Donaukanal, Höhe Salztorbrücke/Adria Wien vom 3. bis 29. Juli 2017 täglich von 18.00 bis 22.00 Uhr statt

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