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Terrorverdächtiger in Wien gefasst: Erhöhte Polizeipräsenz bleibt aufrecht

Weitere Details zum Terrorverdächtigen in Wien.
Weitere Details zum Terrorverdächtigen in Wien. ©APA
Am Freitagabend meldete sich Innenminister Wolfgang Sobotka nach der Verhaftung eines Terrorverdächtigen in Wien zu Wort. Die erhöhte Polizeipräsenz bleibt weiterhin aufrecht.
Terroranschlag in Wien verhindert
Politiker loben Polizeiarbeit

Die Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden hat zum Erfolg geführt, sagte Konrad Kogler, Generaldirektor für Öffentliche Sicherheit. Zugleich betonte er, dass die inländischen Behörden die Sicherheitsmaßnahmen aufrecht halten, während die Ermittlungen laufen. Landespolizei-Vizepräsident Karl Mahrer ersuchte die Bevölkerung nach der Festnahme des Terrorverdächtigen in Wien um Achtsamkeit.

Erhöhte Polizeipräsenz in Wien

Die Polizei werde weiterhin in erhöhtem Maße Präsenz zeigen, bis man wieder von einer sicheren Lage ausgehen kann. “Die Wege, die der Täter in den letzten Jahren genommen hat, und auch das Täterprofil möchte ich heute noch nicht bekannt geben”, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP). Der 18-jährige Verdächtige habe seinen Hauptstandort und seine Wohnadresse in Wien gehabt. Die Hinweise auf den Burschen kamen aus dem Ausland – von wo, wollte Sobotka aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt geben.

Geplanter Terroranschlag in Wien

“Es ist in diesen Hinweisen davon die Rede gewesen”, sagte Sobotka auf die Möglichkeit eines geplanten Anschlags mit einer Bombe angesprochen. Aber wie man bei anderen Fällen gesehen habe, sei vieles als Waffe möglich. Die Verbindungen des Verdächtigen ins Ausland werden derzeit geprüft.

Die Observierung des Verdächtigen lief seit wenigen Tagen. “Und wenige Tage bewegt sich zwischen eins und vier”, so Sobotka. Der Mann habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Es gebe “einzelne Indizien” auf eine islamistische Radikalisierung, die man aber noch prüfen müsse.

U-Bahn gilt als mögliches Anschlagsziel

Der am Freitag festgenommene Österreicher komme aus dem albanischen Milieu, sei kein Heimkehrer – und es liege möglicherweise ein radikal-religiöser, salafistischer Hintergrund vor, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) in der “ZiB 2”. Es gebe Anhaltspunkte, “dass ein etwas größeres Rahmenwerk dahintersteht”. Mögliches Anschlagsziel sei die U-Bahn gewesen. Die Polizei werte diese Hinweise aus.

(APA/Red)

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