Teenager-Mädchen belästigt: Quartett prügelt Vater und Zeugen krankenhausreif

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Ein Zeuge soll nach der Prügelattacke operiert worden sein.
Ein Zeuge soll nach der Prügelattacke operiert worden sein. - © VIENNA.at (Sujet)
In der Nacht auf Samstag sollen vier junge Männer eine Mutter und ihre Tochter in Begleitung zweier Freundinnen im Teenager-Alter in der Wiener Millenium City belästigt, bedrängt und verfolgt haben. Die Frau rief ihren Ehemann per Handy zu Hilfe, der in Folge gemeinsam mit einem unbeteiligten Zeugen von dem Quartett niedergeschlagen und verletzt wurde.

Mutter, Tochter und deren Freundinnen hatten, so die ersten Erhebungen der Polizei, im Millennium Tower am Handelskai in der Brigittenau ein Tanzlokal besucht. Vier junge Männer hätten die Frauen angesprochen und schließlich verkündet, sie würden sie nach Hause begleiten. Die Frauen lehnten ab. Die Burschen sollen darauf bestanden haben, dass diese “sicher nicht allein das Lokal verlassen werden”, sagte Polizeisprecher Christoph Pölzl, und verfolgten die Frauen dann nach draußen.

Prügelattacke in der Wiener Millennium City: Zwei Verletzte

Die Mutter rief kurz nach Mitternacht per Mobiltelefon ihren Ehemann zu Hilfe. Der 41-Jährige traf kurz darauf ein und “wollte die Jugendlichen zur Rede stellen. Er wurde sofort mit Fäusten attackiert”, berichtete Pölzl. Ein Mann, der den Vorfall beobachtet hatte, mischte sich ein und wurde ebenfalls angegriffen. Laut Polizei haben der Familienvater und der unbeteiligte Helfer (44) zahlreiche Verletzungen wie Rissquetschwunden und Hämatome erlitten, sie wurden im Spital behandelt.

Zeuge musste operiert werden nach Attacke von “Sittenwächter”

Sieben Funkwagen rasten zum Einsatzort, die vier jungen Männer aber flüchteten. “Es gibt einen Ermittlungsansatz zu den Beschuldigten”, sagte der Polizeisprecher. Es soll sich um junge Tschetschenen handeln.

Die Beschuldigten seien im Umfeld der Diskothek “scheinbar schon als Sittenwächter bekannt”, schilderte ein weiterer Zeuge der APA. Sie hätten “beanstandet, dass die Mädchen dort waren”, und seien dann handgreiflich geworden. Sein Sohn, der dem Familienvater zu Hilfe geeilt war, sei so schwer verletzt worden, dass er operiert habe werden müssen.

(apa/red)

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