Stefan Nutz verlässt Rapid Wien

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Stefan Nutz (l.) kam vor einem Jahr ablösefrei von Grödig nach Wien.
Stefan Nutz (l.) kam vor einem Jahr ablösefrei von Grödig nach Wien. - © APA/Herbert Pfarrhofer
Der offensive Mittelfeldspieler Stefan Nutz verlässt Rapid Wien nach nur einem Jahr in Grün-Weiß.

Rapid und Stefan Nutz gehen nach nur einem Jahr wieder getrennte Wege. Der Mittelfeldspieler wechselte am letzten Tag des Sommer-Transferfensters von den Hütteldorfern zu Ligakonkurrent SV Ried. Bei den Innviertlern unterzeichnete der 24-Jährige einen Einjahresvertrag mit der Option für ein weiteres Jahr. Das Schlusslicht verpflichtete zudem mit Orhan Ademi einen in Österreich bekannten 24-jährigen Stürmer.

“Stefan Nutz ist ein qualitativ hoch versierter Fußballer, den wir nicht ohne Grund zu uns geholt haben. Wir wünschen ihm alles Gute auf dem weiteren Karriereweg und, dass er diese Qualitäten nun bei seinem neuen Verein konstant zeigen kann”, wurde Rapids Sportdirektor Andreas Müller per Aussendung zitiert.

Nutz wechselte nach glücklosen Gastspielbei Rapid

Nutz war im Sommer 2015 ablösefrei von Grödig nach Wien gewechselt, konnte sich bei Rapid allerdings nie durchsetzen. Nutz spielte in den Planungen von Rapids Neo-Coach Mike Büskens keine Rolle, stand kein einziges Mal in der laufenden Saison im Kader. Er kam für die Grün-Weißen, auch aufgrund einer Knieverletzung, lediglich in 13 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte ein Tor. Sein Vertrag bei den Wienern wäre noch bis 2017 gelaufen, über die Ablösemodalitäten wurde nichts bekannt.

“Stefan Nutz ist sowohl im defensiven als auch im zentralen Mittelfeld richtig gut und technisch sehr stark. Er hat eine gute Dynamik und einen Zug zum Tor und macht uns im zentralen Mittelfeld flexibler”, weiß Ried-Trainer Christian Benbennek. Nutz soll den Ausfall des verletzten Gernot Trauner vergessen machen.

Auch Orhan Ademi kommt zum SV Ried

Der mit einer Schweizer und mazedonischer Staatsbürgerschaft ausgestattete Ademi unterschrieb ebenfalls für ein Jahr samt Option für ein weiteres. Der 24-Jährige hatte vergangene Saison 18 Spiele für Eintracht Braunschweig in der zweiten deutschen Liga gemacht, dabei aber nur einmal getroffen. Nun hatte er bei Coach Torsten Lieberknecht keine guten Karten mehr. An Österreich hat er gute Erinnerungen, da hatte er in der Vergangenheit für Altach in der Erste Liga in 94 Spielen 30 Mal getroffen.

“Er kennt Österreich und weiß, worauf er sich einlässt. Er brennt für diese neue Aufgabe, ist ein echter Mittelstürmer-Typ, der eine gute Technik hat und Bälle gut festmachen kann”, sagte Benbennek. Frisches Blut haben die Rieder in der Offensive dringend nötig, gelangen dem Schlusslicht doch in den bisherigen sechs Saisonspielen erst zwei Tore. “Er wird unsere Offensive beleben”, ist auch Sportdirektor Stefan Reiter guter Dinge.

Das Ziel der beiden Zugänge ist klar, so schnell wie möglich soll der Sprung vom Tabellenende weg gelingen. Die Rieder haben aktuell genauso wie Aufsteiger St. Pölten und Mattersburg vier Punkte auf dem Konto, nach der Länderspielpause geht es am 10. September mit dem wichtigen Auswärtsspiel in St. Pölten weiter.

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