So will Österreich im “Hexenkessel” von Belgrad die Auswärtsserie fortsetzen

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Am Samstag geht es für die ÖFB-Spieler nach Serbien.
Am Samstag geht es für die ÖFB-Spieler nach Serbien. - © APA
Nach dem Heim-2:2 gegen Wales wartet auf das ÖFB-Team in der WM-Qualifikation bereits die nächste schwierige Aufgabe: Die Österreicher bekommen es am Sonntag (20. 45 Uhr) auswärts mit Serbien zu tun.

Allerdings reisen die Österreicher am Samstag mit der Referenz von zuletzt 13 Qualifikationsspielen ohne Niederlage und 8 Auswärtssiegen in Folge in die serbische Hauptstadt. Zudem gab das Remis gegen den EURO-2016-Semifinalisten Wales Selbstvertrauen. “Jetzt müssen wir gegen Serbien wieder so eine Leistung bringen”, forderte Koller.

Vor der aktuellen Nummer 50 der Weltrangliste – Österreich ist 26. – zeigte der Schweizer großen Respekt. “Sie haben gute Dribbler, da müssen wir dagegenhalten.” Kollers Devise für Sonntag lautet: “Wir wollen frech und mutig mitspielen und unseren Weg weitergehen.”

Österreichs Aufstellung bleibt gleich

Die Serben setzen ähnlich wie der Donnerstag-Gegner des ÖFB-Teams auf drei Innenverteidiger. “Wir können eigentlich das Gleiche wie gegen Wales spielen”, sagte Koller. Allerdings ist das Offensivspiel der Hausherren etwas anders ausgelegt – Angriffe werden zumeist über die Flügel lanciert. Gefahr geht vor allem von Southampton-Legionär Dusan Tadic aus, der von den fünf bisherigen serbischen Treffern in der laufenden Qualifikation zwei selbst erzielte und drei vorbereitete.

An der österreichischen Startformation dürfte sich im Vergleich zum Wales-Match wenig bis gar nichts ändern. Offen ist jedoch, ob Goalie Robert Almer seine Wadenblessur rechtzeitig in den Griff bekommt. “Die Wade hat schon in der ersten Hälfte bei einem blöden Schritt zugemacht”, erzählte der Austria-Kapitän.

In der Pause schien das Problem behoben. “Aber dann hat sie bei einer Flanke wieder zugemacht und es ist nicht mehr weitergegangen. Jetzt schauen wir, dass wir das bis Sonntag wieder hinkriegen”, sagte Almer. Sein möglicher Vertreter wäre Ramazan Özcan, der gegen Wales in der 58. Minute auf den Platz kam und sich für einen Einsatz in Belgrad gerüstet sieht. “Wenn ich Ersatztormann bin, heißt, dass nicht, dass ich mich in der Vorbereitung auf die Bälle lege. Es kann immer alles passieren, das hat man gegen Wales gesehen.”

Partie gegen Serbien: “Heißblütige” Fans warten

Ein Fixstarter gegen Serbien ist Aleksandar Dragovic, für den die Partie aufgrund seiner serbischen Wurzeln einen besonderen Reiz haben sollte. “Aber es ist wie jedes andere Spiel. Man kann auch nur drei Punkte holen, so wie gegen Georgien”, meinte der Innenverteidiger.

Beim 0:1 gegen Serbien im Stadion Rajko Mitic am 6. Juni 2009 gab Dragovic sein A-Team-Debüt. “Das werde ich nie vergessen, doch seither sind viele Länderspiele dazugekommen. Von daher ist es für mich wie jedes andere Spiel”, beteuerte der 51-fache Internationale.

Der Leverkusen-Profi erwartet in Belgrad einen Hexenkessel. “Mit den heißblütigen Fans wird es nicht leicht, aber das ist eine gute Probe für uns, ob wir dort bestehen können.” Auch Julian Baumgartlinger ist auf eine beeindruckende Geräuschkulisse im 55.000 Zuschauer fassenden “Marakana von Belgrad” eingestellt. “Aber mit dem Drive und dem Selbstvertrauen, das wir uns gegen Wales geholt haben, wollen wir nach Belgrad fliegen und etwas mitnehmen.”

Die Serben befinden sich laut dem Team-Kapitän im Aufwind. “Sie sind auch gut drauf und wollen die Quali nutzen, um die letzte vergessen zu machen. Wir sind gewarnt, wissen aber auch, dass wir hinfahren, um etwas mitzunehmen.”

(APA)

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