Schneechaos in Wien: 13A-Bus blieb in der Kellermanngasse hängen

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Nichts ging mehr für den 13A in der Kellermanngasse Nichts ging mehr für den 13A in der Kellermanngasse - © MA 68 Lichtbildstelle
Samstagfrüh kam es bei dichtem Schneetreiben zu einem Einsatz der Wiener Feuerwehr in Wien-Neubau. Ein Bus der Linie 13A war aufgrund der Witterungsverhältnisse auf der starken Steigung der Kellermanngasse hängengeblieben und drohte abzurutschen. Die Florianijünger eilten zur Hilfe.

Aufgrund des starken Schneefalls kam es seit den frühen Morgenstunden am Samstag zu einem erhöhten Einsatzaufkommen für die Wiener Berufsfeuerwehr Wien. Immer wieder blieben Schwerfahrzeuge auf Steigungen hängen und mussten wieder flott gemacht werden. Um 07:30 Uhr musste die Feuerwehr mit 16 Mann in die Kellermanngasse in Neubau ausrücken. Dort benötigte ein Autobus der Linie 13A Unterstützung, um nicht über ein steiles Straßenstück  abzurutschen und mit abgestellten Pkws zu kollidieren.

13A-Panne: Kellermanngasse gesperrt

Auf der starken Steigung der Kellermanngasse blieb dieser hängen und drohte zurückzurutschen. Der Busfahrer des 13A reagierte sofort und verständigte die Einsatzkräfte. Während die Polizei die Kellermanngasse selbst und die Kreuzung mit der Lerchenfelder Straße komplett sperrte, sicherte die Feuerwehr zuerst den Autobus gegen ein weiteres Abrutschen.

Der Einsatz in Wien-Neubau

Anschließend wurde der Bus mit der Seilwinde eines Rüstlöschfahrzeuges vorsichtig in die Spur und schließlich bis zur Lerchenfelder Straße hinauf gezogen. Von dort aus konnte der Autobus seine Fahrt selbst fortsetzen. In weiterer Folge wurde die gesperrte Kellermanngasse von den Kräften der MA 48 geräumt und danach von der Polizei wieder für den Verkehr freigegeben.

Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt und es entstand kein Sachschaden. Es kam jedoch zu Verzögerungen für die Fahrgäste der Linie 13A.

Viele Öffi-Verzögerungen in Wien

Generell kam es Samstagfrüh und vormittags in ganz Wien bei Straßenbahnverbindungen und Buslinien zu Verzögerungen. “Bei den Straßenbahnen sind es meist rutschende Autos, die für Fahrtbehinderungen verantwortlich sind. Außerdem wird der Schnee durch den Autoverkehr in die Schienen gedrückt”, berichtete Sandra Stehlik, Sprecherin der Wiener Linien, auf APA-Anfrage. Linienbusse hätten vor allem bei Steilstücken Schwierigkeiten weiterzukommen. Die U-Bahn hingegen verkehre ohne größere Beeinträchtigungen, hieß es.



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