Schließung des Prater-Karussells: Vier Pfoten fordert “Hacklerregelung” für Ponys

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Vier Pfoten fordert eine "Hacklerregelung" für die Ponys aus dem Prater-Karussell.
Vier Pfoten fordert eine "Hacklerregelung" für die Ponys aus dem Prater-Karussell. - © pixabay.com (Symbolbild)
Die Schließung des Pony-Karussells im Wiener Prater schlägt weiter Wellen. Nachdem die Pferde allerdings weiterhin auf der Reitbahn im Prater eingesetzt werden sollen, fordert Vier Pfoten eine “Hacklerregelung” für die Pferde aus dem Pony-Karussell.


Am 31. Jänner schließt das Pony-Karussell im Wiener Prater ganz offiziell seine Pforten. “Wir möchten uns noch einmal bei der Prater GmbH bedanken, die sich für die Schließung eingesetzt hat. Das ist ein großartiger Erfolg für den Tierschutz”, sagt Indra Kley, Leiterin des Österreich-Büros von VIER PFOTEN. “Gleichzeitig möchten wir aber darauf hinweisen, dass laut unserer letzten Information nur zwei von insgesamt zwölf ehemaligen Karussell-Pferden in den Ruhestand geschickt werden. Das wäre schlicht ein Skandal und ein Bruch der Vereinbarung”.

Bei den Gesprächen zwischen VIER PFOTEN und den Betreibern des Karussells im Frühjahr 2016 war ursprünglich von acht bis zehn Tieren die Rede gewesen. Auch die Prater GmbH sprach damals in einer Aussendung von einem “wohlverdienten Ruhestand” für die Ponys.

“Wir sehen alle Beteiligten in der Pflicht: Bis 31. Jänner, dem Auslaufen der Behördengenehmigung, erwarten wir uns einen konkreten Plan – im Sinne der Tiere”. Indra Kley: “Die Tiere waren jahrelang Stress und lauter Musik ausgesetzt. Dass sie in Pension gehen, ist ganz vielen Leuten auch außerhalb Wiens ein echtes Anliegen. Teilweise sind die Tiere auch sehr betagt und haben sich ihren Ruhestand verdient. Ein Umschulen auf die Reitbahn mit dem damit einhergehenden neuen Stress wäre einfach unanständig. Das würde den gesamten Prater in ein schiefes Licht rücken und auch der Stadt Wien nicht gut stehen.”

(Red)

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