Schlägerei unter Jugendlichen nahe Handelskai: Fünf Mal U-Haft beantragt

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Mehrere Jugendliche werden derzeit einvernommen.
Mehrere Jugendliche werden derzeit einvernommen. - © APA/Sujet
Nach einem mit Messern, Holzlatten und Eisenstangen ausgeführten Großangriff junger Afghanen gegen eine zahlenmäßig unterlegene Gruppe von Tschetschenen in Brigittenau hat die Polizei sechs Beschuldigte einvernommen. Das Motiv ist nach wie vor unklar.

Gegen fünf von ihnen sei die Verhängung der Untersuchungshaft beantragt worden, in einem Fall wurde Anzeige erstattet. Das gab die Polizei am Montag bekannt.

Das Motiv für die mit großer Brutalität verübten Attacken im Bereich eines Jugendzentrums nahe der U- und S-Bahnstationen Handelskai in der Brigittenau war nach wie vor nicht bekannt. Zwei der sieben identifizierten Verletzten im Alter von 14 bis 17 Jahren waren zunächst in kritischem Zustand, sind nach Angaben von Polizeisprecher Paul Eidenberger aber über den Berg.

Brutale Attacke am Handelskai: Jugendliche streiten ab

Die Einvernahmen der Beschuldigten dürften für die Ermittler wenig ergiebig gewesen sein: Einer der Verdächtigen bestritt, überhaupt am Ort des Geschehens gewesen zu sein, die anderen erklärten, sie wären nicht involviert gewesen.

Fortgesetzt wird die Suche nach den Tatwaffen: “Derzeit sucht die Bereitschaftseinheit im Bereich Handelskai”, sagte Eidenberger. Überwachungsvideos von Wiener Linien und ÖBB wurden nach Angaben des Polizeisprecher bisher zum Teil ausgewertet. Einige Leute seien wiedererkannt worden, lässt die Exekutive wissen.

Mehr zu dem Vorfall am Samstagabend lesen Sie hier.

(APA/Red.)

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