Rotes Kreuz auf Frequency Festival vorbereitet

Das Rote Kreuz wird beim Frequency Festival mit bis zu 110 Mitarbeitern gleichzeitig im Einsatz sein.
Das Rote Kreuz wird beim Frequency Festival mit bis zu 110 Mitarbeitern gleichzeitig im Einsatz sein. - © APA/Herbert P. Oczeret
Am 15. August beginnt in St. Pölten das Frequency Festival 2017. Um die Kliniken zu entlasten, sollen Patienten wieder durch die Ärzteteams vor Ort behandelt werden.

Das Rote Kreuz wird beim FM4 Frequency-Festival in St. Pölten (15. bis 17. August) in Spitzenzeiten mit bis zu 110 Mitarbeitern gleichzeitig im Einsatz sein. Die Vorbereitungen auf das Großevent sind nach Angaben der Helfer im Finale. Der Ambulanzdienstbetrieb wird rund um die Uhr von Montag (14. August) bis Freitag (18. August) laufen.

Die Planungen des Einsatzstabes der Bezirksstelle St. Pölten des Roten Kreuzes umfassten neben der Bereitstellung von Ausrüstung und Material (Versorgungszelte, Container, Einsatzfahrzeuge, Funkgeräte, Verbandsmaterial, Medikamente etc.) auch den Aufbau der Infrastruktur und vor allem die Organisation der Sanitäter sowie Notärzte. Neben den letzten Vorbereitungen in den Tagen vor dem Frequency-Start laufen außerdem die Abstimmungen mit anderen Einsatzorganisationen.

Frequency Festival 2017: Rotes Kreuz rechnet mit bis zu 2.500 Patienten

Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre rechnet das Rote Kreuz mit bis zu 2.500 Patienten. Um die Kliniken zu entlasten, sollen zahlreiche Behandlungen wieder durch die Ärzteteams am Ort des Festivals selbst durchgeführt werden. “Wir sind gut vorbereitet”, betonte Einsatzleiter Gerhard Heilig. Frequency sei “Jahr für Jahr eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Aber es bietet auch die Chance, einen Großeinsatz unter weitgehend kontrollierten Bedingungen zu erproben”, betonte Bezirksstellenkommandant Stefan Gugerell.

2016 gab es beim Frequency rund 1.300 Patienten. Nur etwa 60 von ihnen mussten in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden.

Das Rote Kreuz errichtet auf dem Festival-Areal acht Sanitätsstützpunkte. Im Rahmen des Ambulanzdienstes sind insgesamt etwa 430 Rettungs- und Notfallsanitäter im Einsatz, dazu mehrere Notärzte. Zudem sind permanent Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams in Bereitschaft. Weiters stehen 20 Notarzt-, Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge bereit.

(APA, Red.)

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