Robert Marschall brachte es nur auf rund 1.150 Unterschriften

Robert Marschall hat die benötigten 6.000 Unterschriften nicht erreicht
Robert Marschall hat die benötigten 6.000 Unterschriften nicht erreicht - © APA (Sujet)
Kaum eine Chance hatte der Obmann der EU-Austrittspartei, Robert Marschall, in der ihm zugestandenen Nachfrist genügend Unterstützungserklärungen für die Bundespräsidentenwahl zusammen zu bekommen.

Denn er legte laut APA-Informationen insgesamt nur rund 1.150 vor. Ihm ging es zuletzt offensichtlich nicht mehr um die Kandidatur, sondern um die Anfechtung der BP-Wahl.

Robert Marschall nutzte Nachfrist für Unterschriften

Marschall selbst hat – abgesehen davon, dass er ohnehin nur mit einer Handvoll Medien spricht – die von ihm erreichte Zahl an Unterstützungserklärungen nie verraten. Aber er hatte am Freitag einen Wahlvorschlag eingereicht und 3.600 Euro Kostenbeitrag bezahlt. Somit musste ihm die Bundeswahlbehörde die im Gesetz vorgeschriebene Nachfrist gewähren.

EU-Gegner will die Wahl anfechten

In einer (halb geheimen) Pressekonferenz kündigte er am Montag an, die Wahl anfechten zu wollen. Dies tat er schon 2014 bei der EU-Wahl – obwohl er es da mit der Liste EU-STOP auf den Stimmzettel schaffte -, blitzte aber in allen Punkten ab.

>>Rassismus-Verdacht um Robert Marschalls Website

(apa/red)

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