Rene Benko versteht das Urteil nicht

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Anfang November wurde Rene Benko in Wien zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt.
Anfang November wurde Rene Benko in Wien zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. - © APA
Am 2. November wurde der Tiroler Immobilien-Unternehmer Rene Benko in Wien zu einer bedingten Haftstrafe von zwölf Monaten verurteilt. Er verstehe das Urteil nicht, wird er in der aktuellen Ausgabe  von “News” zitiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das Urteil wirke sich nicht negativ auf Benkos Geschäfte aus. “Wir haben von unseren Partnern durch die Bank positives Feedback (…) Gegen die Signa ist zudem kein Verfahren anhängig”, so Benko im Interview. Er bestätigte dem Magazin Gespräche mit Banken, in denen er nach der Verurteilung gefragt wurde. “Wir kommunizieren offen und erläutern den Sachverhalt.” Banken haben seit den vielen Skandalen strenge Regeln für ihre Geschäftsbeziehungen (Compliance-Richtlinien).

Verurteilung wäre kein Problem für Benko

Eine rechtskräftige Verurteilung würde da ein Problem darstellen. Im Falle einer solchen hat Benko nach eigenen Angaben einen Plan: “Ich habe immer einen Plan”, sagte er. Probleme mit seiner Signa-Gruppe weist der Tiroler aufs Schärfste zurück: “Die Signa-Gruppe ist unternehmerisch sehr erfolgreich und kapitalmäßig mit einem Eigenkapitalanteil von mehr als 70 Prozent bestens aufgestellt. Wer etwas anderes behauptet, wird ab sofort geklagt.” Man sei ein Bankkunde mit “bester Bonität”. (APA)

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