Renaissance für das "Fest der Pferde"´ab 2011?

Renaissance für das "Fest der Pferde"´ab 2011?
Diese Nachricht wird Pferdesportfans freuen: Der Salzburger Josef Göllner möchte ab 2011 das vor kurzem nach 24 Jahren wegen Sponsorproblemen abgesagte “Fest der Pferde” wieder veranstalten.

Für 2010 ist es sich für den Veranstalter des “amadeus horse indoors” in der Salzburg-Arena nicht mehr ausgegangen. Göllner hat sich für den gleichen Termin wie bisher (Mitte November) vorerst sowohl die Wiener Stadthalle als auch das Messegelände reservieren lassen.

“Ich möchte 2011 ein Vier-Stern-Turnier und ab dem zweiten Turnier einen Weltcup veranstalten”, hat Göllner im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur hohe Ziele. Finanziell fehlt ihm für sein vorerst mit 1,3 Millionen Euro veranschlagtes Budget nicht mehr viel, so der 42-Jährige, der erst über die Reitleidenschaft seiner Frau und seiner Tochter zum Pferdesport kam.

Für den Salzburger, auch Obmann des SRC Lamprechtshausen, war “immer klar”, dass er sich nach dem Ende der Tätigkeit von Peter Nidetzky um die Austragung des Traditionsturniers in Wien bemühen wird. Da er durch das Turnier in Salzburg viel vom nötigen Equipment schon besitzt, könne er dieses nun doppelt nützen und müsse vieles nicht zukaufen.

Bis Ende September muss sich Göllner über den Austragungsort im Klaren sein. “Es hat beides Vor- und Nachteile, finanziell wird es ungefähr der gleiche Aufwand”, sagte Göllner am Freitag. Beim Messegelände verfüge man mit rund 35.000 Quadratmetern und dank zweier Hallen vom Platz her über tolle Möglichkeiten, außerdem fährt seit der EURO die U-Bahn bis vor die Tür. Die Stadthalle hat schon allein aufgrund des Namens ihre Vorteile, und die Bestuhlung wäre im Gegensatz zum Messegelände schon gegeben.

Veränderungen im Gegensatz zu den bisherigen 24 Auflagen des Fests der Pferde hat Göllner einige im Sinn. “Wir möchten die Show ganz anders gestalten, auch ein internationales Dressurturnier veranstalten und mehr Messe und Gastronomie bieten.” Außerdem soll auch anderen Pferdesportarten mehr Platz gegeben werden. Geht es nach Göllner, so könnte er sich in fernerer Zukunft auch einen Zusammenschluss der wichtigsten Veranstaltungen in Österreich zu einer Art rot-weiß-roten “Riders-Tour” nach deutschem Vorbild vorstellen. Doch zunächst will er sich auf die Verwirklichung der Renaissance des Pferdesport-Fests konzentrieren.

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