Rapid Wien muss im Europa League Play-Off gegen Trencin ran

Am Donnerstag trifft Rapid Wien auwärts auf Trencin im EL-Play-off.
Am Donnerstag trifft Rapid Wien auwärts auf Trencin im EL-Play-off. - © APA
Am Donnerstag trifft Rapid Wien im Play-off-Hinspiel der Europa League um 21.05 Uhr auf Trencin. Steffen Hofmann und Arnor Ingvi Traustason werden nicht auflaufen.

Traustason zog sich vor eineinhalb Wochen gegen die Austria einen kleinen Bluterguss im Knie sowie ein Knochenmarksödem im rechten Schienbeinkopf zu. Sein Comeback könnte am Sonntag auswärts gegen den WAC erfolgen, spätestens im Retourmatch gegen Zilina am 25. August sollte der Flügelspieler wieder einsatzbereit sein. Die Rückkehr von Hofmann ist offen, wird aber wohl auch nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Rapid Wien gegen Trencin im EL-Play-off

Im Gegensatz zu dem rekonvaleszenten Duo wird Jan Novota am Mittwoch in den Bus Richtung Zilina steigen. Der Goalie hat seine Mandelentzündung überwunden und dürfte gegen Trencin wieder Richard Strebinger als Einser-Goalie verdrängen. “Vielleicht hat er sich die Entzündung geholt, als er im Derby dem Ball nachgeschaut hat”, scherzte Trainer Mike Büskens in Anspielung auf den Patzer des Slowaken gegen die Austria.

Für den Slowaken ist dieser Aussetzer bereits abgehakt, zumal das Derby letztlich mit 4:1 an Rapid ging. Das wegen des Fehlers angekündigte Essen für die Mannschaft ist bereits in Planung (Novota: “Ich habe mir einen neuen Griller gekauft”), vorerst jedoch steht das Kräftemessen mit Trencin im Mittelpunkt.

“Können auswärts ein gutes Ergebnis erreichen”

Der slowakische Teamgoalie weiß über den Doublegewinner aus seiner Heimat gut bescheid und sah auch die insgesamt vier Partien von Trencin in der Champions-League-Qualifikation. “Das ist eine Mannschaft, die Fußball spielen will, ein junges Team, das die Heimspiele auf Kunstrasen austrägt. Deshalb müssen wir aufpassen. Aber wir können auswärts ein gutes Ergebnis erreichen und dann daheim den Aufstieg in die Gruppenphase schaffen”, erklärte Novota.

Dass der Marktwert des Rapid-Kaders (25,75 Millionen Euro) jenen von Trencin (4,63 Mio.) deutlich überschreitet, hat für den 32-Jährigen keine Bedeutung. “Das sind nur Zahlen. Wichtig ist, was auf dem Platz passiert.” Laut Novota wird Rapid von Trencin als Wunschgegner gesehen. “Sie waren mit der Auslosung zufrieden, und das nicht nur wegen der kurzen Anreise.”

Lediglich drei Stunden beträgt die Fahrzeit von Wien nach Zilina, weshalb sich auch eine große Zahl von Rapid-Fans auf die Reise in die Slowakei macht. Im knapp 12.000 Zuschauer fassenden “Stadion pod Dubnom” werden rund 2.000 Anhänger der Hütteldorfer erwartet.

(APA/Red)

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