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Rabiate Frau in Fünfhaus von einem Polizisten angeschossen

In diesem Wohnhaus in Wien-Rudolfheim-Fünfhaus kam es am Mittwoch zu einem Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch In diesem Wohnhaus in Wien-Rudolfheim-Fünfhaus kam es am Mittwoch zu einem Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch - © APA/HERBERT NEUBAUER
Mittwochfrüh kam es in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus zu einem Polizeieinsatz mit tragischen Folgen. Eine tobende 37-jährige Frau hatte einen Polizisten mit zwei Messern attackiert – kurz darauf löste sich ein Schuss.

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Die Frau war bei dem Vorfall in Rudolfsheim-Fünfhaus von einem Beamten angeschossen worden, nachdem sie zuvor auf einen Polizisten mit einem Messer losgegangen war. Die aggressiv agierende Frau wurde im Oberkörper getroffen und lebensgefährlich verletzt. Die Rettung brachte sie ins AKH, wo sie notoperiert wurde. 

Eskalation in Rudolfsheim-Fünfhaus

Wenig später wurden nähere Details zu dem Fall bekannt: Auslöser des Einsatzes war ein angeblicher Brand in der Wohnung der 37-Jährigen. Polizei und Feuerwehr waren deshalb um 3:47 Uhr alarmiert worden und zur Wohnung in der Goldschlagstraße in Rudolfsheim-Fünfhaus gefahren. Ob es die Frau selbst oder jemand anderer war, der die Einsatzkräfte rief, war Mittwochvormittag noch Gegenstand von Ermittlungen.

Medienberichten zufolge soll die Feuerwehr auf der Straße ein Sprungkissen aufgestellt haben, anderen Angaben zufolge wurde auch ein Selbstmordversuch der als verwirrt dargestellten Frau vermutet. Polizeisprecherin Regina Steyer konnte gegenüber Vienna.at diese Gerüchte jedoch nicht bestätigen.

Pfefferspray wurde gegen zwei Messer eingesetzt

Als die Feuerwehr im Beisein der Polizei die Wohnung aufbrach, war nach Angaben der Polizei zwar kein Brand zu entdecken, doch hörten die Polizisten eine Frau in der Wohnung toben und schreien. Daraufhin wurde Unterstützung durch weitere Kräfte angefordert. Nachdem diese eingetroffen waren, betraten die Beamten die Wohnung.

Die 37-jährige Wohnungsinhaberin befand sich im Badezimmer, in ihren Händen hatte sie je ein großes Küchenmesser und attackierte damit die Polizisten. Einer der Beamten setzte seinen Pfefferspray ein. Dieser Einsatz zeigte jedoch keine Wirkung. Die tobende Frau griff die Beamten weiter an. Ein Beamter erlitt trotz Handschuhen einige Schnittwunden an den Händen sowie eine Rissquetschwunde am rechten Knie. “Seine Handschuhe waren regelrecht zerfetzt”, sagte Steyrer.

Polizist schoss aus Notwehr

Da sich die Beamten nach Angaben der Polizei “in einer akuten Notwehrsituation” sahen, machte einer von ihnen von seiner Dienstwaffe Gebrauch und gab mehrere Schüsse ab. Wie oft er geschossen hat, ist noch unklar. Die 37-Jährige wurde dabei in den Oberkörper getroffen und lebensgefährlich verletzt. Sie wurde ins AKH gebracht.

Die Ermittlungen wegen des Schusswaffengebrauches sowie wegen versuchten Mordes an Polizeibeamten werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Wien geführt. Zu dem Vorfall in Rudolfsheim-Fünfhaus wurde auch die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) geholt, die Beamten wurde jedoch nicht eingesetzt.

 

(red/apa)



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