OÖ-Wahl: Linz bleibt rot – jedoch mit Bürgermeisterstichwahl im Oktober

Der Linzer Gemeinderat bleibt in roter Hand.
Der Linzer Gemeinderat bleibt in roter Hand. - © APA
Trotz Verluste der SPÖ konnte in Linz der erste Platz gehalten werden. Die FPÖ löste hier die ÖVP als zweitstärkste Kraft ab.

SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger (43,77 Prozent) muss gegen seinen ÖVP-Kontrahenten Bernhard Baier (21,08 Prozent) in die Stichwahl.

SPÖ bleibt in Linz auf erstem Platz

Die SPÖ erhielt bei der Gemeinderatswahl 32,02 Prozent (minus 8,95). Sie hat damit 20 Mandate (bisher 26). Die ÖVP verlor 7,56 Punkte und kam auf 20,14 Prozent. Das bedeutet zwölf Mandate für die Schwarzen, sie büßen damit fünf Sitze im Gemeinderat ein.

Die FPÖ legte kräftig zu: um 10,06 Prozentpunkte auf 24,89 Prozent. Sie bekommen damit sieben Mandate dazu und haben künftig 16. Die Grünen steigerten sich leicht (plus 2,58) auf 14,84 Prozent und gewinnen damit zwei Mandate dazu – macht neun Sitze.

Die NEOS schaffen den Einzug (4,91 Prozent, drei Mandate) ebenso wie die KPÖ (2,37 Prozent, ein Mandat). Piraten und Linke scheitern.

Ergebnis der Landtagswahl in OÖ

Bei der Landtagswahl hielt die ÖVP in der Landeshauptstadt ihren ersten Platz (28,01 Prozent, minus 7,12). Die SPÖ rutschte von der zweiten auf die dritte Stelle ab (23,87 Prozent, minus 8,87). Die FPÖ legte um 11,57 Punkte auf 26,38 Prozent zu und wurde Zweite. Die Grünen (15,34 Prozent, plus 1,94) schnitten erwartungsgemäß gut ab und legten leicht zu. Die NEOS hätten die Vier-Protent-Hürde für den Landtagseinzug genommen (4,55 Prozent).

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