Niki Lauda präsentiert neues Kapperl mit Novomatic-Aufdruck in Wien

Von Sarah van den Berg
Niki Lauda präsentierte in Wien seine neue Kopfbedeckung.
Niki Lauda präsentierte in Wien seine neue Kopfbedeckung. - © Vienna Online/ Sarah van den Berg
“Jetzt habe ich etwas zu verschenken”, scherzte Niki Lauda am Donnerstag bei der Präsentation seines neuen Kapperls in Wien. Künftig steht der dreifache Formel-Eins-Weltmeister und Unternehmer dem Glücksspielkonzern Novomatic als Testimonial zur Verfügung und trägt in den nächsten vier Jahren ein rotes Kapperl mit entsprechendem Aufdruck.

Niki Laudas Kopfbedeckung warf bei der Präsentation am Donnerstag viele Fragen bei den Journalisten auf. Gut gelaunt verriet er, dass es sein persönlicher Wunsch gewesen sei, ab sofort wieder ein rotes Kapperl zu tragen. Die Farbe erinnere ihn an ruhmreiche Zeiten bei Ferrari, außerdem finde seine Frau, dass er damit jünger aussehe. Ihn amüsierte es sichtlich, dass mit ihm Sparsamkeit assoziiert werde und betonte, dass er den Bank-Werbeslogan “Ich habe doch nichts zu verschenken” nicht auf sein ganzes Leben angewendet wissen möchte. Über Geld möchte er trotzdem nicht sprechen. “Über Geld habe ich noch nie gesprochen”, so Lauda. Er bekomme auch “nicht so viel, wie Sie alle glauben.”

Niki Lauda ist Testimonial für Novomatic

Novomatic freut sich über den neuen Markenbotschafter: “Wir sind sehr stolz darauf, dass die seit Jahren bestehende Freundschaft zwischen unserem Unternehmensgründer Johann F. Graf und dem österreichischen Nationalhelden Niki Lauda nunmehr in dieser Kooperation mündet”, so Generaldirektor Franz Wohlfahrt bei der Pressekonferenz in Wien. Aber auch Seitens Novomatic möchte man keine Details des Vertrags verraten.

Neues Kapperl im Rampenlicht

Im Zuge der Golden Globes hat Niki Lauda zum ersten Mal seine Kappe in der Öffentlichkeit getragen. Von diesem Auftritt erzählte er auch am Dienstag. Er sei überhaupt nur dort gewesen, weil es zuvor eine Wette mit Daniel Brühl gegeben habe. “Wenn wir nominiert werden, fliege ich ihn hinüber”, habe er versprochen und dieses Versprechen auch gehalten.

Das Novomatic-Kapperl “passt absolut in meine Ausrichtung”, so Lauda und ergänze sich “mit meinem Job, weltweit Werbung zu machen”. Er gab zudem Preis, dass er seine Kapperln immer rund drei Monate trage. Es dauere eine zeit, bis er sie eingetragen habe und da er aufgrund seiner Verbrennungen an der Stirn nicht schwitze, könne er sie ohne Bedenken über einen längeren Zeitraum tragen. Sprach’s und lüftete das Kapperl. Als “langfristige Partnerschaft” sieht man die vierjährige Zusammenarbeit.

“Kein Steuergeld verschleudern”

Das Thema Glücksspiel wurde weitgehend ausgespart, immer wieder war die Rede von “sensiblen Produkten und Dienstleistungen”, bzw. dem “High-Tech-Unternehmen” Novomatic. Lauda hofft, dass der Konzern auch die Formel-Eins als Werbeumfeld für sich entdeckt. Schon jetzt stehe aber fest, dass man sich bei dem österreichischen Rennen engagieren werde.

Es schien Niki Lauda noch ein Bedürfnis zu sein, auf einen Kommentar des Grünen-Politikers Peter Pilz zu reagieren: Dieser solle sich “lieber um die Mariahilfer Straße kümmern und nicht unser Steuergeld verschleudern”, meinte er. Pilz hatte in einem Zeitungsinterview gesagt, dass der Grund für die Zusammenarbeit mit Novomatic auf Sauerstoffmangel zurückzuführen sei. (SVA)

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